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Reisende sollten unbedingt auf besondere Hygienemaßnahmen vor Verzehr von Obst, Gemüse und Fleisch achten und dieses frisch gekocht oder frisch selbst geschält verzehren. Medikamente (z. B. gegen Durchfallerkrankungen) sowie Mittel zum Mücken- und Sonnenschutz sollten ausreichend mitgebracht werden. Folgende Impfungen werden empfohlen:
Malariavorkommen: in ländlichen Gebieten überwiegend Malaria tropica, mit dem höchsten Risiko im Westen des Landes. Die städtischen Gebiete und Touristenzentren galten bisher als malariafrei. Vereinzelt traten in der jüngeren Vergangenheit vorübergehend Malariaerkrankungen (Malaria tropica) bei Touristen nach Rückkehr aus den Provinzen Duarte, La Altagracia sowie von Punta Cana an der SO-Küste der Dominikanischen Republik auf. Wichtigste Massßnahme zur Malariavorbeugung ist der Schutz vor Mückenstichen mit angepasster Kleidung, Verwendung von mückenabweisenden Hautmitteln, evtl. Moskitonetzen etc. Bei Beachtung dieser Massnahmen wird gegenwärtig eineFür die medikamentöse MalariapProphylaxe für den Aufenthalt in den Touristenzentren nicht für notwendig erachtet.sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Chloroquin, Malarone, Doxycyclin, Lariam) im Handel. Notwendigkeit, Auswahl, individuelle Dosierung, Nebenwirkungen und eventuelle Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten Bei Aufenthalt in den bekannten Malariagebieten sollten vor der Reise unbedingt einmit einem Tropen- oder Reisemediziner konsultiertbesprochen werden. Sofern keine Gegenanzeigen bestehen ist Chloroquin Mittel der Wahl. Relativ häufig im Gastland sind ebenfalls durch Insekten übertragene Dengue-Virus-Infektionen. Es wird empfohlen, sich gegen Insektenstiche entsprechend zu schützen, z.B. durch Moskitonetze oder mückenabweisende Mittel. Dieser Schutz ist auch tagsüber wichtig. Leitungswasser ist als Trinkwasser nicht geeignet. Das Trinkwasser sollte in abgepackter Form in Geschäften erworben werden. In der warmen Jahreszeit (April bis September) sollte der Verzehr von Fisch (internationale Hotels ausgenommen) vermieden werden. Es besteht die Gefahr, dass diese Fische giftige Algen aufgenommen haben, die auch bei Menschen zu schweren Vergiftungen führen können. Den Fischen selbst sind keinerlei Veränderungen anzumerken. In der Dominikanischen Republik besteht ein (bei Risikogruppen: sehr stark) erhöhtes HIV-Risiko. Bei Reisebekanntschaften sollte dies bedacht werden. Kriminalität Die Kriminalität im Lande ist hoch. Sie richtet sich allerdings nur selten gezielt gegen Ausländer, sondern bedroht alle Bevölkerungsgruppen und daher auch die ausländischen Touristen und Residenten. Zu erhöhter Vorsicht wird geraten. Beim Verlassen der Touristenzentren besteht insbesondere in einsameren ländlichen Gegenden und für Einzelreisende die Gefahr von Überfällen. Ausflüge sollten nur mit ansässigen renommierten Touristikunternehmen mit Versicherungsschutz durchgeführt werden. Der Versicherungsschutz der Busunternehmer ist im Vergleich zu Deutschland geringer Wertsachen sollten nur in unbedingt erforderlichem Umfang mitgeführt und stets sofern vorhanden in einem Safe deponiert werden. Auf Schmuck, auch billigen Modeschmuck, sollte verzichtet werden. Armenviertel sollten Sie nur in Begleitung Ortskundiger betreten. In größeren Menschenansammlungen (Märkte, Busbahnhöfe, während Busfahrten, Tanzlokale etc.) sollten Sie besonders auf Geldbörse und Wertsachen achten. Wichtige Dokumente (Flugschein, Reisepass, Führerschein, Adressenlisten etc.) sollten nur in Fotokopie mitgeführt und Originale im Safe des Hotels hinterlegt werden. Bei Übergabe von Wertgegenständen an Hotelsafes ist in manchen Fällen die Anfertigung einer detaillierten Übergabeliste mit unterschriftlicher Bestätigung der Hotelleitung zu empfehlen. Die Rechtsverhältnisse im Verlustfall sollten unter Zeugen vor Übergabe geklärt werden. Sprache Die Landessprache ist Spanisch. In den Hotels und Gebieten mit hohem Touristenaufkommen ist eine Verständigung auf Englisch, seltener auf Deutsch, mit Einschränkungen möglich. Infrastruktur Die Dominikanische Republik ist eines der touristischen Schwerpunktländer in der Karibik. Das Straßennetz zwischen den verschiedenen Touristenzentren ist gut ausgebaut. Abseits dieser Hauptstraßen sind aber oftmals nur Geländewagen geeignete Fortbewegungsmittel. Straßenschäden, u.a. als Folge der letzten Überschwemmungen, sind häufig. Anmietung von Motorrädern Beim Mieten von Motorrädern ist Vorsicht geboten, da diese immer wieder gestohlen werden und die örtlichen Versicherungen nicht für diesen Verlust haften. Der Mieter ist gemäß dem üblichen Mietvertrag verpflichtet, den Wert des Motorrades zu ersetzen. Die Kosten betragen in der Regel 2.000-3.000 US-Dollar, bei Nichtbezahlung droht die Festnahme. Bei Unstimmigkeiten bzw. Konflikten sollte man aggressives Auftreten vermeiden und deeskalierend wirken, da ein nicht geringer Anteil der Bevölkerung Handfeuerwaffen mit sich trägt und diese auch immer wieder als Drohmittel im Konfliktfall einsetzt. Erwerb von Immobilien Der Erwerb von Immobilien oder Time-Share-Objekten sollte keinesfalls ohne Mitwirkung eines seriösen Rechtsanwalts oder Notars abgewickelt werden. Vor Angeboten unseriöser Kreditgeber oder Vermittler, gleich welcher Nationalität, wird gewarnt. Geld/ Kreditkarten Devisen, nach Möglichkeit US-DollarTraveller-Schecks, sollten nur bei hierzu autorisierten Stellen (Banken, Hotels, Wechselstuben) in Landeswährung umgetauscht werden. Zunehmend ist der Umtausch von Euro bei den hiesigen Geschäftsbanken möglich. Auf der Straße sollten Devisen jedoch auf keinen Fall getauscht werden, da ein solcher Tausch nicht nur strafbar, sondern auch die Gefahr des Betruges gegeben ist. Es gibt einige Geldautomaten, die in das MAESTRO-System integriert sind, und an denen mit der EC-Karte Bargeld gezogen werden kann. In fast allen Hotels, Geschäften und Restaurants werden Kreditkarten (Eurocard/Mastercard, Visacard) akzeptiert. Hilfe in Notfällen In Notfällen wenden Sie sich bitte zunächst an Ihre Reiseleitung. Bei Pauschalreisen ist es üblich, dass das Unternehmen seinen Kunden in einer Notlage hilft. Sollte die Reiseleitung Ihr Problem nicht beheben können, wird Ihnen die Konsularabteilung der Deutschen Botschaft in Santo Domingo im Rahmen ihrer Möglichkeiten gern weiterhelfen. Auslandsreisende sollten auf jeden Fall auch an den Krankenversicherungsschutz denken. Es existiert mit der Dominikanischen Republik, wie mit fast allen außereuropäischen Staaten, kein Sozialversicherungsabkommen. Eine Krankheit oder ein Unfall können teuer werden und deutsche Krankenkassen kommen für ambulante und stationäre Behandlungen in der Dominikanischen Republik oder gar für einen notwendigen Rücktransport nicht auf. Daher empfiehlt es sich, auf jeden Fall eine private Auslandsreisekrankenversicherung abzuschließen. Die Altstadt von Santo Domingo wurde sorgfältig
restauriert, um den Charme der Kolonialbauten zu erhalten. Santo Domingo war die erste
Hauptstadt des spanischen Amerika; die Universität, die Kathedrale (Catedral Basílica
Menor de Santa María) und das Krankenhaus waren die ersten Gebäude, die von den
Spaniern in der Neuen Welt errichtet wurden. An der Plaza de la Cultura befinden
sich viele Museen, u. a. die Galería de Arte Moderno, das Museo del Hombre
Dominicano und das Nationaltheater. Einen Ausflug zu dem Tropfsteinhöhlenkomplex Los
Tres Ojos de Agua (»Die drei Wasseraugen«), einige Kilometer außerhalb der Stadt,
sollte man sich nicht entgehen lassen. Hier liegen auf drei verschiedenen Ebenen drei
türkisfarbene Lagunen, die von einem unterirdischen Fluß gespeist werden. Weitere Urlaubsorte: Weitere Urlaubsorte: Bahia Beach Resort, Cayo Levantado, El Portillo und Bavaro Beach.Sitten & Bräuche In Santo Domingo gibt es Nachtklubs, Diskotheken und Kasinos ebenso wie gemütliche Cafés am Hafen. In zahlreichen Hotels werden Folkloreabende veranstaltet. Perico-ripiao-Trios begleiten Tänze wie Salsa und Merengue. In der Casa de Francia und auf der Plaza de la Cultura in Santo Domingo finden Konzerte und andere kulturelle Veranstaltungen statt. Wunderschöner Schmuck und andere Souvenirs aus Bernstein, z. T. mit eingeschlossenen Insekten, Blättern oder Tautropfen. Aus Larimar (Türkis) und aus den milchig-blauen und rosafarbenen Gehäusen von Meeresschnecken wird ebenfalls Schmuck hergestellt. Typisch sind auch Schaukelstühle, Holzschnitzereien, naive Malerei, Makramé, Korbwaren und Arbeiten aus Kalkstein. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Sa 08.00-12.00 und 14.00-18.00 Uhr. Schwimmen: Obwohl manche Küsten rauh und felsig sind, gibt es einige wunderschöne Strände. Swimmingpools stehen in vielen Hotels zur Verfügung. Tauchen: Mundo Submarino ist das einzige Tauchzentrum in Santo Domingo, Ausrüstungen werden nur an erfahrene Taucher verliehen. Schwimmflossen und Taucherbrillen sind meist in Strandhotels erhältlich. Segeln: In der Hauptstadt und den Urlaubsorten kann man Segelboote mieten. Fischen: Hotels bieten oft Hochseefischen nach Fächerfisch, Segelfisch, Dorade, Thunfisch usw. an. Boote zum Angeln in Flüssen können in La Romana, Boca de Yuma und an der Nordküste gemietet werden. Tennis ist sehr beliebt, in La Romana gibt es eine Anlage mit zehn Tennisplätzen. Golf wird in La Romana, Puerto Plata und im Santo-Domingo-Countryclub gespielt. Reiten: Dominikaner sind große Pferdeliebhaber, das Land ist geradezu ideal für Ausritte. In Sierra Prieta (Santo Domingo) und in Casa de Campo (in der Nähe von La Romana) spielt man auch Polo. Besucher dürfen manchmal mitspielen. Baseball ist eine nationale Leidenschaft. Die Wintersaison dauert von Oktober bis Januar, die Sommersaison von April bis September. In den Hotel- und Restaurantrechnungen sind 10% Bedienung bereits inbegriffen; ein zusätzliches Trinkgeld von 5-10% ist jedoch durchaus üblich. Fahrer von Sammeltaxis erwarten nicht unbedingt ein Trinkgeld, für alle anderen Dienstleistungen sind jedoch Trinkgelder üblich. Die dominikanische Lebensweise kennt die Tradition der ausgedehnten Mittagspausen nicht. Vor allem tagsüber ist Freizeitkleidung angemessen, aber Badekleidung und Shorts gehören an den Strand. Abends sollten Männer ein Jackett tragen, eine Krawatte ist nicht unbedingt erforderlich. Drogenkonsum und Drogenhandel sind strafbar, auch bei geringsten Mengen. Bei Verstößen gegen die Drogengesetzgebung werden hohe Strafen verhängt, eine Freilassung gegen Kaution ist ausgeschlossen. Nach Drogenkurieren wird gezielt gefahndet. Dabei wurden in letzter Zeit vermehrt auch deutsche Drogenkuriere bei der Ausreise von den Behörden entdeckt und festgenommen. Es ist dringend davor zu warnen, sich auf jegliche Art des Drogengeschäftes bzw. auf den Kontakt mit Drogen einzulassen. Es ist große Vorsicht geboten bei Entgegennahme von Paketen von Fremden und beim unbeaufsichtigten Parken von Fahrzeugen, um unbeabsichtigten Transport von Drogen auszuschließen. Im Fall einer Verhaftung wird die Kontaktaufnahme mit der Botschaft Santo Domingo empfohlen.
Das Hotelangebot wird ständig erweitert. Die modernen Hotels an der Südostküste liegen in Strandnähe. In der Hauptstadt werden Unterkünfte aller Klassen angeboten, deren Preise ganzjährig gleich sind. In den Urlaubsgegenden liegen die Sommerpreise etwa 10% unterhalb der Winterpreise. Hotels außerhalb von Santo Domingo und La Romana sind generell bedeutend preiswerter. Bedienungsgeld und 13 % Regierungssteuer kommen zu Hotelrechnungen hinzu. Kategorien: 5-Sterne-System, das Niveau entspricht aber nicht den sonst in der Karibik üblichen Maßstäben. GUEST HOUSES: Pensionen sind recht preiswert, Vorausbuchung ist nicht erforderlich.FERIENHÄUSER UND -WOHNUNGEN: Können in Puerto Plata gemietet werden. CAMPING: Offizielle Campingplätze stehen nicht zur Verfügung. In ländlichen Gegenden ist Zelten mit der Genehmigung des Grundstückseigentümers erlaubt. Im Straßenverkehr ist wegen der im Lande üblichen aggressiven Fahrweise und der häufigen Nichtbeachtung der Verkehrsregeln besonders umsichtiges und defensives Verhalten geboten. Eine Festnahme aller Beteiligten nach einem Unfall auch über Nacht ist nicht selten, bei Unfällen mit Personenschäden die Regel. Bei einem Unfall sollte die Polizei gerufen und die für die Schadensregulierung erforderlichen Daten (auch Namen von Zeugen) umgehend aufgenommen werden. Aufgrund oft nicht vorhandenem Versicherungsschutz oder Fahrerlaubnis ist die Gefahr von Fahrerflucht hoch. Gemäß des Gesetzes zur Geldwäsche besteht eine Meldepflicht für Barmittel in der Höhe von 10.000,- USD oder mehr für Reisende, die in die Dominikanische Republik ein- oder ausreisen. Die Meldung erfolgt auf der Zollerklärung, die bei Ankunft ausgehändigt wird. Zuwiderhandlung ist strafbar. |
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