![]() Themen |
Entdeckt wurde "Hispaniola" 1492 von Kolumbus. Matrosen aus seiner Mannschaft gründeten die erste dauerhaft bewohnte europäische Siedlung in der Neuen Welt: La Navidad. Bereits 1583 gab es in Santo Domingo eine Universität - die erste Hochschule Amerikas. Der Osten der Insel blieb für Jahrhunderte spanische Kolonie. Die Ureinwohner, die Taino-Indianer, überlebten das nicht. Sie wurden von den Kolonialherren getötet oder starben an eingeschleppten Krankheiten. Die Arbeit mußte von schwarzen Sklaven gemacht werden. 1844 wurde das Land erstmals unabhängig. Doch kaum waren die Spanier weg, sicherten sich die USA den Einfluß. Von 1916 bis 1924 hielten sie das Land besetzt. 1930 übernahm der Clan des Rafael Leonidas Trujillo Molinas für über 3 Jahrzehnte die Macht. Nach Militärputschen kamen die Amerikaner 1965 erneut ins Land und beendeten den Bürgerkrieg. Ein Jahr später wurde der Konservative Joaquin Balaguer Präsident. Er blieb es - mit einer Unterbrechung von 8 Jahren - bis 1996 und langsam bewegte sich das Land in Richtung Demokratie. Eine Analphabetisierungskampagne und die allgemeine Schulpflicht bewirkten, daß es nur noch relativ wenige Analphabeten gibt (18%), doch das Volk lebt weiterhin in Armut. Die Arbeitslosenquote liegt bei 30% - ein auswegloses Problem: die Arbeitgeber greifen gern auf illegale Flüchtlinge aus Haiti zurück - die sind billiger. Hintergrundberichte |
a
|
(C) erdkunde-wissen.de. Konzept, Gestaltung und Redaktion: erdkunde-wissen.de. Nachdruck, Weiterverarbeitung, Weitergabe an Dritte sowie Veröffentlichung nur mit schriftlicher Genehmigung. Keine Haftung für falsche Angaben, keine Gewähr über die Richtigkeit der Informationen. Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Mailen Sie uns einfach.