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Bildung: Schule und Erziehung haben in der costaricanischen Politik einen hohen Stellenwert. Die Verfassung von 1949, mit der die Streitkräfte abgeschafft wurden, legte fest, dass der bis dahin für das Militär ausgegebene Betrag, d.h. rd. 6 % des Staatshaushalts, künftig für Schule und Ausbildung vorzusehen seien. Der Bildungsstand ist, bezogen auf Lateinamerika aber auch im weltweiten Vergleich, entsprechend hoch, das Schul- und Ausbildungssystem weit entwickelt. Die Alphabetisierungsrate liegt bei 95%. Knapp 90 % aller schulpflichtigen Kinder und Jugendlichen besuchen staatliche - und damit kostenlose Schulen, nur etwa 11% private oder halbprivate Bildungseinrichtungen. Die Grundschule (primaria) dauert 9 Jahre und ist Pflicht; danach kann eine weiterführende Schule (secundaria) besucht werden, deren Abschluß Voraussetzung zur Zulassung zum Studium an den Universitäten ist. Es gibt 4 staatliche und zahlreiche private Universitäten in Costa Rica, an denen insgesamt rund 83.000 Studenten eingeschrieben sind. Die costaricanischen staatlichen, sowie einige der privaten Hochschulen und Universitäten arbeiten und unterrichten auf hohem Niveau; die Zusammenarbeit mit Universitäten anderer Länder (insbesondere USA und Europa) ist weit entwickelt. In einigen Forschungsbereichen (z.B. Biowissenschaften) werden Spitzenleistungen erreicht. Kultur: Eine eigenständige costaricanische Kultur entwickelte sich erst Jahrzehnte nach der Unabhängigkeit. Angesichts des sehr kleinen indianischen und afrikanischen Bevölkerungsanteiles sind europäische Einflüsse prägend. Weltkulturerbe: Naturschutzgebiet Talamanca und Nationalpark La Amistad (bis Panama); Nationalpark Kokosinseln; Schutzgebiet Guanacaste (Fotos und/oder Erläuterungen zu ausgesuchten Stätten des Welterbes dieses Landes finden Sie hier) Soziales
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