![]() Themen |
Kultur: Vorkolumbianische Traditionen spielen in Bolivien noch heute eine große Rolle und sind vor allem in der Volkskultur eine fruchtbare Mischung mit spanischen Einflüssen eingegangen. Da Hochperu mit Potosi über das bedeutendste spanische Zentrum in Südamerika verfügte, ist auch das Erbe der Kolonialzeit reichhaltig. Bildungs- und Kulturpolitik: In den größeren Städten findet, aller Mittelknappheit zum Trotz, ein reges Kulturleben statt, insbesondere durch Ausstellungen und Konzerte. Viele Künstler sind Autodidakten. Sie müssen sich ihren Lebensunterhalt meist außerhalb der Kunst verdienen.Boliviens Analphabetenquote liegt bei 20%. Besonders hoch ist die Analphabetenquote bei Frauen und auf dem Lande. Die staatlichen Universitäten sind materiell und oft auch personell schlecht ausgestattet. Nur 30 % der Studienanfänger erzielen einen Abschluss. Die am 1. Januar 1995 in Kraft getretene Reform des Erziehungswesens sieht umfassende Reformen und - zumindest auf dem Land - einen zweisprachigen Unterricht (Spanisch/ Aymara bzw. Quechua) vor. 70 % der Bolivianer sprechen Spanisch, 35 % Quechua und Spanisch, 25 % Aymara und Spanisch. Weltkulturerbe: Potosui, Stadt und Silberminen; Jesuitenmissionen der Chiquitos; Altstadt von Succre; Vorkolumbianische Festung Samaipata (Fotos und/oder Erläuterungen zu ausgesuchten Stätten des Welterbes dieses Landes finden Sie hier) Soziales
|
a
|