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Die Hurrikane und Guatemala - das sind die schlimmsten Gegner Belizes, das früher Britisch-Honduras hieß und erst 1973 seinen jetzigen Namen annahm. Die Hurrikane kommen plötzlich und angemeldet; wenn sie besonders heftig sind, legen sie das gesamte Land in Trümmern - so 1931, 1961 und 1978. Die Guatemalteken sind beharrlicher; sie können sich nur schwer mit der Existenz des kleinen Nachbarn abgeben. Schon 1949 erhoben sie territoriale Ansprüche auf das heutige Belize und erneuerten diese mit schöner Regelmäßigkeit. Obwohl Belize bereits 1981 die volle Unabhängigkeit erhielt, nahm Guatemala erst 1991 diplomatische Beziehungen auf und erkannte die Selbständigkeit an. Und obwohl Guatemala 1992 im "Maritime Areas Bill" der uneingeschränkte Zugang zur Karibischen See eingeräumt wurde, erneuerte es 1994 doch wieder seinen Anspruch auf das belizische Gebiet. Der Reichtum des Landes liegt in den Tropenwäldern, wo Edelhölzer wie z.B. Mahagoni geschlagen werden. Aktuelle Entwicklungen: Die Kreuzfahrer entdecken Belize: im Jahr 2000 gab es 70% mehr Ankünfte, insgesamt kamen über 130.000 Touristen, 14,4% mehr als im Vorjahr. Das kleine Land bietet Naturabenteuer: das umfangreichste Höhlensystem Zentralamerikas, 500 Vogelarten und das einzige Reservat für Jaguare weltweit. In den Wäldern leben Tapire und Brüllaffen. Mittlerweile steht fast die Hälfte des Landes unter Naturschutz, den die Touristen mit 3,75 US$ "Naturtaxe" pro Person mitfinanzieren. Kreuzfahrtschiffe zahlen 20% der Liegegebühren. |
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