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Trotz der relativ guten medizinischen Versorgung sollte unbedingt vor Reiseantritt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abgeschlossen werden, die einen Rücktransport im Notfall mit einschließt. Pflichtimpfungen für die Einreise nach Barbados sind nicht vorgeschrieben, außer bei Einreise aus sogenannten gelbfieberendemischen Gebieten; hier sollte eine Gelbfieberimpfung nachweisbar sein. Für Kurzreisen nach Barbados empfiehlt sich Impfschutz gegen Hepatitis A, Tetanus und Diphtherie. Für einen Langzeitaufenthalt ist Schutz gegen Hepatitis B und Typhus empfohlen. Malariainfektionen kommen in Barbados nicht vor. Die durch Mücken übertragene Denguefieber-Infektion tritt auf. Es wird empfohlen, sich gegen Insektenstiche entsprechend zu schützen, z.B. durch Moskitonetze oder mückenabweisende Mittel. Wie auf anderen Karibikinseln ist auch auf Barbados HIV/Aids weit verbreitet (Vorsicht bei Urlaubsbekanntschaften). Reisende sollten unbedingt auf besondere Hygienemaßnahmen vor Verzehr von Obst, Gemüse und Fleisch sowie Fisch und Meeresfrüchten achten. Das Leitungswasser ist stark gechlort und als Trinkwasser nicht geeignet. Trinkwasser kann flaschenweise in Lebensmittelgeschäften gekauft werden. Geld / Kreditkarten In Barbados können gängige Währungen in Hotels und in den meisten Banken getauscht werden. Einige Banken wechseln nur USD. Reiseschecks werden von den Banken akzeptiert. Zahlung per Kreditkarte (American Express, Mastercard, Visa) ist relativ weit verbreitet. Naturkatastrophen Barbados liegt in der durch Wirbelstürme gefährdeten Zone der Karibik (Wirbelsturmsaison: ca. Juni bis November). Verhalten in der Öffentlichkeit Außerhalb des Hotels, insbesondere in größeren Menschenansammlungen wie Märkten, Busbahnhöfen, Bars, etc. sollten Wertsachen wie Schmuck gar nicht und Bargeld nur im unbedingt benötigten Umfang mitgeführt werden. Wichtige Dokumente (Flugschein, Reisepass) sollten nur in Fotokopie mitgenommen und die Originale im Hotelsafe hinterlegt werden. Sitten & Bräuche Limbotänze, Steelbands und Tanzkapellen sind nur einige der Abendunterhaltungen, die in Nachtklubs, Diskotheken und Bars angeboten werden. Der Eintritt ist oft kostenlos oder relativ preiswert. Bootsfahrten (Fun Cruises) an der Küste entlang sind sehr beliebt, Abfahrt ist in der Regel zweimal täglich, und an Bord gibt es diverse Unterhaltungsprogramme, Buffets und Bars. Der Einkaufsbummel ist bei dem reichhaltigen Angebot wirklich ein Vergnügen, und gegen Vorlage von Flugticket und Reisepaß können viele Artikel zollfrei eingekauft werden. Bestimmte Waren kann man sofort mitnehmen, andere werden zum Flughafen oder an den Hafen geliefert und können bei der Abreise abgeholt werden. Die Preise sind nicht die niedrigsten, aber die hohe Qualität der internationalen Waren, von Schmuck, Bekleidung und Keramik macht den Einkauf doch lohnenswert. Rum, Stroharbeiten, Korallenschmuck, Batikstoffe, bunt bedruckte Baumwollstoffe und Holzschnitzereien sind die schönsten Mitbringsel. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 09.00-17.00 Uhr, Sa 08.30-16.00 Uhr. Supermärkte sind samstags häufig auch länger geöffnet. Golf: Es gibt zwei Golfplätze mit 18 Löchern (Royal Westmoreland, Sandy Lane) und drei mit 9 Löchern (Rockley, Almond Beach Village, Belair), deren Benutzung man im voraus reservieren muß. Ein weiterer 18-Loch-Platz wurde gerade in Durants, Christ Church, bei Bridgetown eröffnet. Der Royal Westmoreland Golf Course läßt das Herz jedes Golfers höher schlagen. Geplant ist ein 27-Loch-Parcours, derzeit sind 18 Loch bespielbar. Der Komplex umfaßt auch 280 Luxus-Villen mit Eigentumswohnungen. Reiten: Es gibt mehrere Reitställe. Tennis wird viel gespielt. Volleyball und Hockey sind ebenfalls beliebt. Pferderennen: Es gibt drei große Rennen auf der Garrison Savannah im Frühling, Sommer und Herbst. Polo wird ebenfalls gespielt. Wassersport: Schwimmen, Tauchen, Segeln, Windsurfen und Wasserski an der Süd- und Westküste. Die meisten Hotels stellen Wassersportgeräte und Taucherausrüstungen gegen eine Leihgebühr zur Verfügung. Die Korallenriffs von Carlisle Bay und dem Folkstone Marine Park mit ihren zahlreichen Schiffswracks sind Schnorchelparadiese. Sportfischen: Boote zum Sportfischen können gemietet werden. Im April findet das alljährliche Turnier im Tiefseefischen, das Mutual/Mont Gay International Tournament, statt. Wandern: Der Barbados National Trust organisiert regelmäßig geführte, dreistündige Wandertouren. Kricket ist Nationalsport auf Barbados, und in der besonders trockenen Zeit (Januar - Juni) kann man Profis und Amateuren dabei zusehen. Gepäckträger erwarten 1 BDS$ pro Gepäckstück. In Restaurants und Nachtklubs überläßt man die Höhe des Trinkgeldes dem Ermessen des Gastes. In Hotels ist der Bedienungszuschlag in der Regel in der Rechnung enthalten, ansonsten sind 10% üblich. Auf Barbados geht es im allgemeinen gemächlich zu, man genießt das Leben. Architektur und Verwaltungsstruktur erinnern in vielem an englische Provinzstädte. Legere Kleidung wird überall akzeptiert. In Hotels und Restaurants wird abends etwas elegantere Kleidung (Anzug mit Krawatte, Abend- oder Cocktailkleid) erwartet. Im allgemeinen ist Rauchen überall gestattet. Badebekleidung gehört an den Strand. Drogenkonsum und -handel, auch in geringsten Mengen, werden von den Polizeibehörden strengstens verfolgt; man darf keinesfalls davon ausgehen, dass Ausländer von einer Verfolgung verschont werden. Bei Verstößen gegen die Drogengesetzgebung werden hohe Geld- und Gefängnisstrafen verhängt; eine Freilassung gegen Kaution ist in der Regel nicht möglich. Vorsicht ist deshalb auch geboten bei Entgegennahme von Paketen von Fremden und unbeaufsichtigtem Stehen lassen von Gepäck.
Die meisten Unterkünfte liegen an der Küste zwischen
Speightstown und Oistins. Weitere Auskünfte erteilt die Barbados Hotel & Tourism
Association, PO Box 711C, 4th Avenue, Belleville, St. Michael. Tel: 426 50 41.
Telefax: 429 28 45. (E-Mail: bhta@inaccs.com.bb).
Ein Verzeichnis der Hotels und Ferienwohnungen mit behindertengerechten Einrichtungen ist
vom Fremdenverkehrsamt in Frankfurt/M. erhältlich (Neue Mainzer Straße 22, D-60311
Frankfurt/M.; Tel: (069) 24 26 96 30; Telefax: (069) 23 00 77; E-Mail: barbados@t-online.de; Internet: http://www.barbados.org; Mo-Fr 09.00-17.00
Uhr; auch für Österreich und die Schweiz zuständig). Reservierungen werden von den zuständigen
Reisebüros vorgenommen, erfolgen jedoch nicht kostenlos. Kategorien: Es gibt kein
Sterne-System. Hotels bieten in der Regel entweder den European Plan (EP = nur
Übernachtung) oder den Modified American Plan (MAP = Halbpension) an. Näheres vom
Fremdenverkehrsamt (s. o.) oder von der Barbados Hotel and Tourism Association,
PO Box 711C, Fourth Avenue, Belleville, St. Michael (Tel: 426 50 41. Telefax: 429 28 45.
E-Mail: bhta@inaccs.com.bb). FLUGZEUG: Bei der Ausreise ist eine Flughafensteuer zu entrichten. Es ist dringend zu empfehlen, ca. 2 Stunden vor dem planmäßigen Abflug am Flughafen einzuchecken, um sicherzugehen, dass die eigene Reservierung nicht wegen einer evtl. Überbuchung gestrichen wird. Leeward Islands Air Transport (LIAT) und BWIA
fliegen die meisten Nachbarinseln an. Tropicair und Aero Services bieten
auch Charterflüge an. Barbados hat ein gut ausgebautes Straßennetz, und auch
die Ostküste ist über die Verbindungsstraße schneller zu erreichen. Die Fahrt von
Bridgetown nach Speightstown dauert ca. 30 Min., nach Holetown und Oistins ca. 20 Min.
Bus: Regelmäßiger Busverkehr mit günstigen Fahrpreisen verbindet Bridgetown mit allen
Teilen der Insel. In der Hauptverkehrszeit sind die Busse oft überfüllt. Mini-Busse:
Lizensierte Mini-Busse, die an ihrem Nummernschild mit der Aufschrift 'ZR' zu erkennen
sind, verkehren auf der ganzen Insel und können jederzeit überall angehalten werden. Es
gibt keine festen Fahrpläne. Taxi: Standardtarife für alle Strecken, eine Preisliste ist
vom Fremdenverkehrsamt erhältlich. Mietwagen: Verschiedene Fahrzeugtypen vom Mofa bis zur
Limousine können am Flughafen, bei Autovermietungen in Bridgetown oder großen Hotels
gemietet werden. Benzin ist verhältnismäßig preiswert. Fahrzeuge sind stunden-, tage-
oder wochenweise zu mieten. Unterlagen: Eine örtliche Fahrerlaubnis (Visitor's
Driver's Licence) wird in den Büros des Ministry of Transport, am Flughafen
und auf Polizeirevieren gegen eine Gebühr von 10 BDS$ ausgestellt. Autovermieter sind
ebenfalls bei den nötigen Formalitäten behilflich. Ein gültiger nationaler oder
internationaler Führerschein muß vorgelegt werden. Verkehrsbestimmungen: Linksverkehr.
Höchstgeschwindigkeiten: 35 km/h in Stadtgebieten, sonst 80 km/h. Die Einfuhr von Waffen (auch Schreckschusspistolen, Taucher- und Bootssignalpistolen) ist nur mit besonderer Einfuhrgenehmigung erlaubt. |
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