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Die Bahamas sind mehr als das "Mallorca der Amerikaner" (80% aller Touristen kommen aus den USA), sie sind eine Heimstatt für viele Reiche dieser Welt - und in deren Gefolge für Gauner, Geschäftemacher und Glücksritter. Die Steuern sind extrem niedrig, die Lebenshaltungskosten hoch. Die Bahamas mit rund 30 größeren und 700 kleinen Inseln sowie ca. 2000 Korallenriffen bilden eine Kette, die sich von der Ostküste Floridas im Bogen über rund 1000 km bis Haiti erstreckt. Das Leben spielt sich vor allem auf Grand Bahama mit dem Wirtschafts- und Ferienkomplex Freeport und auf New Providence mit der Hauptstadt Nassau ab. Aktuelle Entwicklung: Auf Druck der OECD haben die Behörden begonnen, das paradiesische Steuersystem einzuschränken. Abgaben von 17.000 anonymen Firmen - allen voran 65 von 400 Offshorefirmern - könnten dem Staat nun verloren gehen. Der Lohn: die Bahamas wurden im Juni 2001 von der schwarzen Liste der nicht zur Kooperation bereiten Steueroasen gestrichen. Die Einnahmeverluste sollen durch den Tourismus und hohe Einfuhrzölle kompensiert werden. |
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