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Argentinien hat die Form eines länglichen schmalen Dreiecks, das fast den gesamten Südzipfel Südamerikas einnimmt. Nicht allein zwischen Norden und Süden finden sich sehr unterschiedliche Landschaften, auch die endlos weiten Ebenen im Osten bilden einen starken Kontrast zu den hohen Berggipfeln des Westens. Der Norden Argentiniens wird vom Gran Chaco, einer heißen Trockensavanne eingenommen. Östlich davon schließt sich entlang des Río Paraná das Hügelland der Provinz Misiones an. Dort befinden am Dreiländereck Argentinien/Paraguay/Brasilien die Wasserfälle von Iguazú, die zu den größten der Erde zählen. Südlich davon, zwischen den großen Strömen Río Paraná und Río Uruguay liegt das feuchte und sumpfige Mesopotamia. Am Río de la Plata, dem gemeinsamen Mündungstrichter dieser beiden Ströme, befindet sich die Stadt Buenos Aires und die gleichnamige Provinz Buenos Aires, das wirtschaftliche Herz Argentiniens. Hier konzentriert sich auch der Großteil der Einwohner Argentiniens. Westlich und südlich von Buenos Aires erstrecken sich die Pampas, eine grasbewachsene Ebene, wo der größte Teil der Agrarprodukte des Landes erzeugt wird. In dieser Region befinden sich große Weizenfelder und Weideflächen für Rinder, deren Fleisch immer noch zu den Hauptexportgütern Argentiniens gehört. Das im Süden Argentiniens gelegene Patagonien ist von starken
Westwinden geprägt und hat ein sehr rauhes Klima. Dieses Gebiet, das etwa ein Viertel der
Fläche des Landes ausmacht, ist sehr dünn besiedelt. Das gesamte westliche Grenzgebiet
wird von den Anden eingenommen, der längsten Gebirgskette der Erde. Deren
höchster Berg, der Aconcagua mit
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