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Bildung: Argentinien hat eines der besten Bildungssysteme Südamerikas. Schulpflicht für Kinder zwischen 6 und 14 Jahren, Einschulungsquote fast 100%. Es folgt eine fakultative Sekundarstufe (5-7 Jahre), die zur Hochschulreife führt. Es gibt 36 Staats- und 48 private Universitäten, überwiegend in Buenos Aires, Cordoba, La Plata, Mendoza und Santa Fe. Analphabetenrate: 3,8% (Männer und Frauen). Kultur: Da die Haupteinwanderungswelle erst Mitte des 19. Jahrhunderts einsetzte, ist die von eingewanderten Europäern geprägte eigenständige kulturelle Entwicklung noch jung. Bis in die Gegenwart betrachten sich die Argentinier als Europäer Lateinamerikas und vergleichen Buines Aires mit Paris. Ihre Kultur ist gekennzeichnet von der Auseinandersetzung mit den europäischen Vorbildern, aber auch von dem Bestreben, durch eigene Formen und Inhalte der spezifisch argentinischen Identität Ausdruck zu verleihen. Bildungs- und Kulturpolitik: Argentinien mit seiner Hauptstadt Buenos Aires ist das kulturelle Gravitationszentrum der spanischsprachigen Länder Südamerikas.Kultureller Bezugspunkt des von Einwandererströmen - insbesondere aus Italien und Spanien - geprägten Landes ist traditionell Europa. Den Entwicklungen im politischen und wirtschaftlichen Bereich folgend wird diese Bindung, insbesondere im marktorientierten Medien- und Bildungsbereich, abgelöst durch eine Orientierung an den USA. Trotz der Sparpolitik der Regierung und trotz des spürbaren Rückgangs der Kaufkraft beim traditionell sehr kulturinteressierten Mittelstand, gibt es - nicht zuletzt dank der Unterstützung privater Sponsoren - vor allem in der Hauptstadt Buenos Aires weiterhin ein kulturelles Angebot von höchstem internationalen Rang. Inszenierungen von argentinischen Sprechtheatern begeistern auch auf europäischen Festivals ihr Publikum. Der argentinische Film hat in jüngerer Zeit (z.B. Berlinale) mehrfach auf sich aufmerksam gemacht. Die restriktive Haushaltspolitik hat auch die staatlichen Ausgaben für das Bildungswesen stark reduziert. Argentinien, das noch in den siebziger Jahren die höchsten Pro-Kopf-Ausgaben für Bildung unter allen lateinamerikanischen Staaten aufwies, ist ins Mittelfeld abgerutscht. An den Hochschulen Argentiniens sind rund eine Million Studierende eingeschrieben. Insbesondere die staatlichen Universitäten Argentiniens bringen - trotz der sich verschlechternden Rahmenbedingungen - nach wie vor hochqualifizierte junge Wissenschaftler hervor, die allerdings vermehrt ins Ausland abwandern, vorzugsweise nach Nordamerika. Weltkulturerbe: Nationalpark Los Glaciares; Nationalpark Iguazu; Vier Jessuitenmissionen der Guarani: San Igancio Mini, Santa Ana, Nuestra Senora de Loreto und Santa Maria Mayor; Halbinsel Valdes; Cueva de las Manos, Rio Pinturas (Fotos und/oder Erläuterungen zu ausgesuchten Stätten des Welterbes dieses Landes finden Sie hier) Soziales
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