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Zentralafrika |
| Verkehr |
 |
Straßennetz: |
153 497 km, davon 1,8 % befestigt |
 |
Schienennetz |
3 641 km |
 |
Int. Flughäfen |
Kinshasa, Lubmbashi, Bukavu, Goma, Kisangani |
| Passagiere |
N'Djili (Kinshasa): 358 833 |
 |
Haupthäfen |
Banana, Boma, Kinshasa, Matadi |
| Binnenschifffahrt |
15 000 km |
| Handelsflotte |
20 Schiffe |
| Tonnage in BRT |
12 900 |
 |
Wichtigste Verkehrsader des Landes ist der Kongo mit
seinen vielen Nebenflüssen. Durch die Größe des Landes und dem dichten Regenwald ist
das Eisenbahn- und Straßennetz nur eingeschränkt nutzbar. Seit 1990 wird außerhalb der
Großstädte kaum mehr Geld in den Unterhalt der Straßen gesteckt, womit die Landstraßen
praktisch nicht mehr befahrbar sind. Viele Dörfer abseits der Flüsse sind daher
vollkommen isoliert bzw. nur durch Flugzeuge erreichbar. |
| Umwelt |
 |
Geschützte Geb. |
8,6% der Landesfläche |
| CO2-Emmision |
1,8 Mio. t |
| Verw. Süßwasser |
Landw. 23%, Industrie 16%, Haushalte 61% |
| Umweltrang nach ESI in Klammern
Vorjahrrang |
113. (109.) mit 44,1 Punkten |
| Die fünf wichtigsten der sieben Nationalparks der DR
Kongo gehören zum Weltkulturerbe der Menschheit. Vier von ihnen befinden sich in den
Gebieten, die faktisch noch von den ehemaligen Rebellen und den ostkongolesischen
Nachbarstaaten kontrolliert werden. Sämtliche Parks sind durch die dortigen kriegerischen
Auseinandersetzungen und infolge der Ausbeutungspraktiken sehr in Mitleidenschaft gezogen
worden. Die biologische Vielfalt der Parks ist weiterhin stark bedroht (durch bewaffnete
Gruppen, Coltanabbau, landwirtschaftliche Tätigkeit und Neuansiedlungen). Vor diesem
Hintergrund hat sich die UNESCO verpflichtet, zum Schutz der Parks beizutragen. Die
Bundesregierung unterstützt seit 19 Jahren ein Schutzprojekt im Kahuzi-Biega-Nationalpark
bei Bukavu (Süd-Kivu) nahe der kongolesisch-ruandischen Grenze. |
| Energie |
 |
Produktion |
12,6 Mio. t ÖE |
| Verbrauch |
16,6 Mio. t ÖE |
| Tourismus |
 |
Besucher |
103 000 Besucher |
| Trend |
94% Zunahme |
| Durch den Bürgerkrieg und der innenpolitischen
Instabilität bleiben Touristen aus. |

|
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