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Politisches System Republik mit Mehr-Parteien-System; Einkammernparlament mit 292 Abgeordneten (214 direkt gewählt, 78 ernannt). Die Verfassung vom 8. Oktober 1995 enthält einen Katalog von Grundrechten, darunter solche auf rechtliches Gehör, Religions- und Informationsfreiheit sowie Schutz bestimmter Gruppen wie Frauen, Kinder, Behinderter und ethnisch-religiöser Minderheiten. Darüber hinaus begrenzt sie die Amtszeit des Staatsoberhauptes auf zwei Perioden und schränkt die Betätigung politischer Parteien zu Gunsten eines "Movement" (quasi-Einparteien-) Systems ein. Ein Vorschlag zur Verfassungsänderung verknüpft die Fragen einer dritten Amtszeit des Präsidenten und des künftigen politischen Systems (Einführung des Mehrparteiensystems) miteinander. Hierüber soll im Jahre 2005 - zunächst durch das Parlament, anschließend durch ein Referendum - entschieden werden. Im ugandischen Parlament sind Quoten für Frauen, Jugendliche, Behinderte, Arbeitervertreter und Soldaten gesetzlich festgelegt. Gerichtswesen Die Unabhängigkeit der Justiz wird weitgehend beachtet. Zu den dringendsten Problemen gehören überlange Untersuchungshaftzeiten und eine unzureichende Infrastruktur bei Gerichten, Polizei und Gefängnissen. Verwaltung 45 Distrikte (Adjumani, Apac, Arua, Bugiri, Bundibugyo, Bushenyi, Busia, Gulu, Hoima, Iganga, Jinja, Kabale, Kabarole, Kalangala, Kampala, Kamuli, Kapchorwa, Kasese, Katakwi, Kibale, Kiboga, Kisoro, Kitgum, Kotido, Kumi, Lira, Luwero, Masaka, Masindi, Mbale, Mbarara, Moroto, Moyo, Mpigi, Mubende, Mukono, Nakasongola, Nebbi, Ntungamo, Pallisa, Rakai, Rukungiri, Sembabule, Soroti, Tororo)Regierungspartei National Resistance Movement (NRM, über 230 der 330 Sitze) Oppositionsparteien Forum for Democratic Change (FDC), Democratic Party (DP), Uganda People's Congress (UPC), Conservative Party (CP), weitere kleinere Parteien Gewerkschaften National Organisation of Trade Unions (NOTU) Mitgliedschaft in internationalen Organisationen u.a. Vereinte Nationen, Afrikanische Union, EAC (East African Community), Organisation Islamische Konferenz (OIC), AKP (Gemeinschaft der asiatischen, karibischen und pazifischen Staaten), Commonwealth, COMESA (Wirtschaftsgemeinschaft für Ost- und zentrales Afrika), IGAD (Intergovernmental Authority on Development), Nile Basin Initiative (10 Staaten des Nil-Einzugsgebiets) Deutsche Staatsangehörige benötigen ein Einreisevisum. Visa können vor Reiseantritt bei der ugandischen Botschaft in Berlin beantragt werden. Einreisevisa werden aber auch am Flughafen Entebbe und an verschiedenen Grenzübergangsstellen, gültig für 30 Tage, gegen eine Gebühr von derzeit US-Dollar 50,- ausgestellt. Der deutsche Kinderausweis wird nur anerkannt, wenn das Lichtbild mit einem Rastergerät befestigt wurde.
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