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Kommunikation: Die Medienlandschaft Tunesiens (Zeitungen, Fernsehen, Radio) ist ausschließlich von staatlicher Kontrolle geprägt. Arabische, französische und sonstige Fernsehprogramme werden von den meisten Haushalten über Satellit empfangen. Die staatliche Rundfunk- und Fernsehgesellschaft Etablissement de la Radiodiffusion-Television Tunisienne betreibt mehrere Rundfunk- und Fernsehstationen, so daß eine landesweite Versorgung gesichert ist. Auf 1000 Einwohner kommen 158 Radios, 207 Fernseher, 125 Telefone, 566 Handys, 57 PCs und 95 Internetzugänge. Es erscheinen 8 Tageszeitungen mit einer Gesamtauflage von 280 000 Exemplaren. Wichtigste Medien: Fernsehen, Hörfunk: Staatlicher Rundfunk und Fernsehen ERTT (Etablissement Radiodiffusion Télévision Tunisienne) und Kanal 21, italienisches (RAI I) Fernsehprogramm; per Satellit (Arabsat) viele arabische sowie zahlreiche europäische, auch deutsche Programme. Zeitungen: Tageszeitungen Le Renouveau, Al Hourria, La Presse, Essahafa, Le Temps, Assabah, Ech-Chourouq; Wochenzeitungen Réalités, LObservateur (beide arabisch/ französisch); As Sabah Al Ousbue, Al Hadath, Ach-Chaab (Gewerkschaftszeitung UGTT), Al Bayan (Organ des Arbeitgeberverbandes UTICA) Internet: In Tunesien wird der Zugang zum Internet staatlich kontrolliert; Filter-Software verhindert, daß unerwünschte Webseiten aufgerufen werden können.
* Für die Rangliste hat Reporter ohne Grenzen einen Katalog von 52 Fragen zur Situation der Medienfreiheit im jeweiligen Land erstellt. Daraus wurde ein Index ermittelt. So haben die erstplazierten Länder einen Index von 0,50 (große Pressefreiheit), das Schlusslicht Nordkorea kommt auf einen Index von 109,00 (keine Pressefreiheit). |
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