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Politisches System Republik mit Mehr-Parteien-System; Nationalversammlungmit 232 Mitgliedern; zusätzlich eigenes Parlament für Sansibar. Benjamin W. Mkapa (CCM) erhielt bei den Präsidentschaftswahlen 2000 71,7% für eine zweite und letzte Amtszeit. Er lag damit weit vor den drei Oppositionskandidaten. Das schlechte Abschneiden der Opposition bei den Parlaments- und Präsidentschaftswahlen ist zum wesentlichen Teil auf strukturelle Ungleichheiten zurückzuführen. Auch 13 Jahre nach dem nominellen Ende der Einparteienherrschaft hat das Konzept der Mehrparteienherrschaft noch keine breite Verankerung in der Gesellschaft. Die Trennung zwischen Staat und ehemaliger Einheitspartei CCM ist unvollkommen. Dem Parlament gehören derzeit 295 Mitglieder an, davon 231 direkt gewählt (darunter 50 aus Sansibar). Die übrigen Sitze entfallen auf eine Frauenquote (48), auf vom sansibarischen Parlament ins Unionsparlament gewählte Vertreter (5) sowie auf vom Präsidenten ernannte Abgeordnete (10) und - ex officio - den Generalstaatsanwalt. Seit den Parlamentswahlen vom Herbst 2000 sind fünf Parteien im Parlament vertreten: CCM hält fast 90% der Sitze inne, CUF kommt auf 22 Sitze (7,5%), TLP und CHADEMA auf je fünf und UDP auf zwei. Die Regierungspartei CCM sieht sich als sozialdemokratisch. Von den Oppositionsparteien gelten CHADEMA und UDP als liberal und TLP als sozialdemokratisch. CUF ist Mitglied der Liberalen Internationale und in erster Linie eine sansibarische Regionalpartei. Gerichtswesen 1 Appellationsgericht, 1Oberster Gerichtshof, Distriktgerichte Verwaltung Regionen und Distrikte werden von Regional bzw. District Commissioners geleitet, die vom Präsidenten ernannt werden. Die Kommunen haben nur begrenzte Autonomie. 25 Provinzen (Arusha, Dar es Salaam, Dodoma, Iringa, Kagera, Kigoma, Kilimanjaro, Lindi, Mara, Mbeya, Morogoro, Mtwara, Mwanza, Pemba North, Pemba South, Pwani, Rukwa, Ruvuma, Shinyanga, Singida, Tabora, Tanga, Zanzibar Central/South, Zanzibar North, Zanzibar Urban/West) mit vom Präsidenten ernannten Gouverneuren (Regional Commissioners) an der Spitze, Unterteilung der Regionen in insgesamt 117 Distrikte mit ebenfalls vom Präsidenten ernannten Distriktchefs (District Commissioners)
Regierungspartei Chama Cha Mapinduzi (CCM) = Partei der Revolution, bis 1992 Einheitspartei, auch nach drei Mehrparteienwahlen (1995, 2000 und 2005) im Parlament mit über 80% dominant und alleinige Regierungspartei Oppositionsparteien (soweit im Parlament vertreten - Gesamtzahl der Oppositionsparteien derzeit 17)
Gewerkschaften Dachverband Trade Union Congress of Tanzania (TUCTA); Neukonstituierung der Gewerkschaften im Gange. Mitgliedschaft in internationalen Organisationen (Auswahl) Vereinte Nationen und ihre Sonderorganisationen; Southern African Development Community (SADC); East African Community (EAC); Afrikanische Union (AU); G-77 (Non-Aligned Movement); Welthandelsorganisation (WTO) Visum Deutsche Staatsangehörige benötigen für die Einreise nach Tansania ein Visum. Es sollte grundsätzlich vor der Einreise bei der Botschaft der Vereinigten Republik Tansania, Eschenallee 11, 14050 Berlin-Charlottenburg, Tel.: 030-3030800, Fax: 030/30308020, e-mail: info@tanzania-gov.de, Internet: http://www.tanzania-gov.de) beantragt werden. Das erforderliche Visum kann auch bei der Einreise nach Tansania auf den internationalen Flughäfen des Landes, dem Seehafen Sansibar oder den großen Grenzübergängen erteilt werden. Die Gebühr hierfür beträgt zurzeit 50,- US-Dollar oder 50,-- Euro und muss in einer der beiden Währungen entrichtet werden. Reisedokumente Zur Einreise nach Tansania wird ein Reisepass benötigt. Der deutsche Kinderausweis mit Lichtbild wird noch bis zum Ablauf seiner Gültigkeit anerkannt. Seit Mitte Januar 2008 wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verstärkt der Nachweis einer gültigen Gelbfieberimpfung kontrolliert. Eine Impfpflicht für alle Reisenden besteht nicht.
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