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Bildung: Nach der Unabhängigkeit war es Tansania gelungen, sein Bildungssystem stark zu verbessern. Bis zu Beginn der 80er Jahre erreichte das Land eine der höchsten Alphabetisierungsquoten in ganz Afrika. Landesweit wurden siebenjährige Primärschulen eingerichtet; die allgemeine Schulpflicht wurde weitgehend beachtet, die tansanischen Universitäten hatten in Afrika einen guten Ruf. Finanzielle Engpässe, Bevölkerungszuwachs und damit steigende Schülerzahlen sowie eine Vernachlässigung des Bildungssektors haben die früheren Erfolge jedoch wieder zunichte gemacht. Vor diesem Hintergrund hat die Regierung den Bereich der schulischen Bildung als einen prioritären Entwicklungsektor identifiziert. Unterstützt von den Gebern sind die staatlichen Förderprogramme in erster Linie ausgerichtet auf Erhöhung der Einschulungsrate, Steigerung der Effizienz der Primär- und Sekundärstufe sowie Verlagerung von Kompetenzen im Bildungsbereich auf die Distrikte. Kultur: Das kulturelle Leben Tansanias ist auf dem Festland durch schwarzafrikanische Traditionen, auf den Inseln durch arabisch-islamische Überlieferungen geprägt. In den Küstenregionen verschmelzen die beiden Kulturhintergründe in der Kunst und im Handwerk der Suaheli. Mit Ausnahme von Sansibar, wo eine eigenständige, von arabisch-muslimischen Elementen mitgestaltete Kultur auch von der Bevölkerung gepflegt wird, ist das Interesse an tansanischer Kultur bei der einheimischen Bevölkerung gering. Allerdings werden in ganz Tansania im Zuge der Rückbesinnung auf afrikanische Werte insbesondere von der jungen Generation afrikanische Musik- und Tanzgruppen geschätzt, wobei die populärsten auch hier aus dem afrikanischen Ausland (z.B. Kongo) kommen. Weltkulturerbe: Nationalpark Serengeti; die Ruinen von Kilwa Kisiwani und Songo Mnara (Fotos und/oder Erläuterungen zu ausgesuchten Stätten des Welterbes dieses Landes finden Sie hier) Soziales
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