banner_klein.jpg (6301 Byte)

Themen

Afrika
Amerika
Asien
Australien
Europa

Algerien
Angola
Ägypten
Äthiopien
Äquatorial-Guinea
Benin
Botswana
Burkina Faso
Burundi
Cote d'Ivoire
Dschibuti
Eritrea
Gabun
Gambia
Ghana
Guinea
Guinea-Bissau
Kamerun
Kapverden
Kenia
Komoren
Kongo - Brazaville
Kongo - Kinshasa
Lesotho
Liberia
Libyen
Madagaskar
Malawi
Mali
Marokko
Mauretanien
Mauritius
Mosambik
Namibia
Niger
Nigeria
Ruanda
Sambia
Sao Tome
Senegal
Seychellen
Sierra Leone
Simbabwe
Somalia
Sudan
Sudan (Süd-)
Südafrika
Swasiland
Tansania
Togo
Tschad
Tunesien
Uganda
Zentralafrika


Gesundheit Literatur Reisehinweise Reiseziele
Sitten & Bräuche Strafrecht Strom Unterkunft
Verkehr Zoll - -

Gesundheit

Die medizinische Versorgung ist mit der in Europa nicht zu vergleichen und vielfach technisch, apparativ und/oder hygienisch problematisch. Aufgrund der sich verschlechternden medizinischen Versorgung in den staatlichen Krankenhäusern und mangelhafter Ausstattung der Apotheken mit Medikamenten sollten Reisende eine gut sortierte individuelle Reiseapotheke mit sich führen. Auch hierzu ist Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll.

Oft fehlen (insbesondere in ländlichen Gebieten) Ärzte und qualifiziertes Pflegepersonal. Bei Unfällen sollte, falls möglich, auf Einlieferung in ein privates Krankenhaus in Bulawayo oder Harare bestanden werden Die Aufnahme in private wie auch staatliche Krankenhäuser erfolgt jedoch nur, wenn entweder Vorkasse geleistet oder eine Garantieerklärung abgegeben wird. Aufgrund der oftmals fehlenden medizinischen Voraussetzungen für eine notwendige Behandlung vor Ort wird zudem empfohlen, vor Antritt der Reise eine weltweit gültige Reisekrankenversicherung abzuschließen, die einen Ambulanz-Rettungsflug einschließt.

Impfschutz: Eine Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt. Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt für alle Reisenden Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz auch gegen Tollwut und Typhus sinnvoll sein.

HIV / Aids ist im Lande ein großes Problem und eine große Gefahr für alle, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen können ein lebensgefährliches Risiko bergen.

Prophylaxe: Durch hygienisches Essen und Trinken (nur Abgekochtes, nichts lau Aufgewärmtes) können die meisten Durchfälle und durch einen konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) viele andere Tropen- und Infektionserkrankungen ganz vermieden werden. Dazu zählt auch die Malaria.

Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.


Literatur

Reisehinweise

Innenpolitische Situation

Die wirtschaftliche und soziale Lage ist seit Jahren schwierig und nimmt mittlerweile dramatische Formen an. Der Versuch, durch staatlich verordnete Preiskontrollen Engpässe bei der Versorgung mit Grundnahrungsmitteln zu überwinden, hat das Gegenteil erreicht: Mehl, Brot, Fleisch, Speiseöl u.a. sind in den Geschäften gar nicht mehr verfügbar oder nur zu stark überhöhten Preisen auf dem (illegalen) Schwarzmarkt vorhanden. Preise werden täglich angepasst. Dies gekoppelt mit einer chronischen Knappheit an Bargeld in lokaler Währung führt zu einem rasanten Anstieg der Preise auch in ausländischer Währung. Die Versorgungslage mit elektrischem Strom und Trinkwasser ist nicht mehr gesichert. Zum Teil tagelange Stromausfälle führen zu einem Kollaps der Kommunikation. Festnetztelefonverbindungen und Mobilfunknetzwerke funktionieren nur sporadisch.

Auch wegen der wirtschaftlich desolaten Lage kann es örtlich überraschend zu Demonstrationen und/oder Ausschreitungen kommen. Ausländer sollten die unmittelbare Umgebung der Demonstration sofort verlassen und nicht fotografieren.

Insbesondere nach Einbruch der Dunkelheit sollten Townships (sog. „high density suburbs“) und Stadtzentren, in denen die Regierung durch starke Polizeipräsenz eine de-facto-Ausgangssperre eingerichtet hat, gemieden werden. Eine plötzliche Verschlechterung der Lage kann nicht ausgeschlossen werden. Von den Sicherheitskräften ist oft nur beschränkte Hilfe zu erwarten.

Kriminalität

Bei Reisen nach Simbabwe muss berücksichtigt werden, dass die ausgesprochen schwierige politische, wirtschaftliche und soziale Lage der Bevölkerung zu einem deutlichen Anstieg der Kriminalität geführt hat. Vor allem in den Innenstädten von Harare und Bulawayo, aber auch in den kleineren Städten, sind verstärkt Taschendiebstähle und „smash and grab“-Überfälle zu verzeichnen.

Im Auto sollten daher die Fenster immer geschlossen und die Türen von innen verriegelt sein. Handtaschen, Fotoapparate usw. sollten nicht sichtbar im Auto liegen, Spaziergänge sollten nach Einbruch der Dunkelheit nicht unternommen werden. Nachts besteht ein erhöhtes Überfallrisiko, besonders in den Städten, an roten Ampeln und unbeleuchteten Kreuzungen.

In jüngster Zeit werden vermehrt Einbruchdiebstähle und bewaffnete Raubüberfälle in den wohlhabenderen Wohngebieten aller Städte gemeldet. Auch die Anwendung von Gewalt sowie der Einsatz von Schusswaffen, ein in Simbabwe bisher unübliches Phänomen, nimmt zu.

Geld, Devisen, Tausch

Die Landeswährung ist der Zimbabwe-Dollar (ZWD), der bei offiziellen Wechselstuben, Banken und Hotels aus den wichtigsten Fremdwährungen eingetauscht werden kann. Privater Tausch auf dem sogenannten "Schwarzmarkt" verstößt gegen die Devisenbestimmungen des Landes und ist illegal. Allerdings werden alle Preise in ZWD mittlerweile nach einem mehr oder weniger aktuellen Schwarzmarktkurs festgelegt, der ein vielfaches über dem offiziellen Umtauschkurs liegt. Es ist daher zu beachten, dass bei der teilweise noch möglichen Kreditkartenzahlung in Hotels für Mahlzeiten und Minibar die Preise in ZWD zum offiziellen Wechselkurs zugrunde gelegt werden. Auch z.B. einfache Getränke werden so exorbitant teuer. Von der Nutzung der Kreditkarte, außer zur Bezahlung der reinen Übernachtung, wird daher abgeraten.

Touristen müssen in Simbabwe inzwischen die Unterkunft in Hotels sowie die Eintrittsgebühren in die Nationalparks bar in Devisen bezahlen. Hierbei sollte immer der passende Betrag bezahlt werden. Es empfiehlt sich daher, am besten USD in kleiner Stückelung mit nach Simbabwe zu bringen. Bei der Ausreise wird durch die Zollbehörden kontrolliert, ob man Devisen in offiziellen Wechselstuben getauscht hat. Quittungen über den Tausch sollten daher aufbewahrt werden.

Bei Geldmangel oder Verlust der mitgebrachten Reisemittel besteht die Möglichkeit, sich über "Western Union" Geld aus Deutschland überweisen zu lassen. Eine Filiale befindet sich in Harare in Nr. 12 Samora Machel Avenue. In Deutschland arbeitet "Western Union" mit der Reisebank zusammen, die auf den Bahnhöfen in allen größeren Städten zu finden ist. Geldanweisungen können auch über jede Postbank vorgenommen werden.


Reiseziele

Das Hochland
 
In keinem anderen Land Afrikas ist das Verhältnis zwischen Wildnis und Zivilisation so ausgewogen. Die beste Reisezeit ist zwischen Juli und Oktober.
 
Der Hochland besteht aus einer Kette niedriger Berge, die sich in der Landesmitte von Nordosten nach Südwesten erstrecken. Hier befindet sich das dichtbesiedeltste Gebiet des Landes.
 
Harare: Die Hauptstadt Simbabwes hieß früher Salisbury und ist Handels- und Industriezentrum des Landes. Harare ist für die meisten Besucher die erste Etappe ihrer Simbabwe-Reise und Ausgangspunkt für Fahrten in die anderen Landesteile. Die moderne Stadt hat schöne Parks und ein modernes Museum mit Kunstgalerie. Weitere Sehenswürdigkeiten sind der Robert-McIlwaine-Freizeitpark mit See und Wildreservat, der Lion Cheetah Park, in dem es Löwen und Geparden zu bewundern gibt, die Larvon Bird Gardens und der Botanische Garten von Ewanrigg. Wegen seines sonnigen Klimas hat Harare auch den Beinamen »Sunshine City«.
 
Bulawayo ist die zweitgrößte Stadt Simbabwes, bedeutendes Handels- und Industriezentrum und Sitz der Zentrale der National Railways of Zimbabwe. Ein Besuch des Nationalmuseums lohnt sich. Unweit der Stadt befinden sich die alten Khami-Ruinen und weiter südlich liegt der Rhodes-Matopos-Nationalpark mit bizarren Formationen riesiger Granitblöcke. Fischreiche Staudämme, Höhlen mit Wandmalereien und ein Wildreservat machen das Gebiet zu einem der beliebtesten Ausflugsziele.

Das östliche Hochland
 
Die Inyangani-, Vumba- und Chimanimani-Gebirgszüge sind eines der Haupturlaubsgebiete des Landes. Der Inyangani ist mit 2592 m der höchste Berg Simbabwes. Tiefe Täler, Schluchten, bewaldete Abhänge, Forellenbäche und steile Felswände bestimmen das Landschaftsbild. Tennis, Squash, Billard und Boccia kann in dieser Region ebenfalls gespielt werden. Die hügeligen Golfplätze sind eine Herausforderung, Bergsteigen und Ponyreiten sind weitere beliebte Freizeitbeschäftigungen. Wer möchte, kann sein Glück im Kasino versuchen.

Parks und Reservate
 
Parks und Reservate bedecken über 11% (44.688 qkm) der Gesamtfläche des Landes. Simbabwe hat 10 Nationalparks und 10 Freizeitparks, mehrere botanische Gärten, Reservate und 14 Safarigebiete, in denen gejagt werden darf (das Jagen unterliegt strengen Kontrollen, und die Einkünfte sollen dem Naturschutzprogramm zugute kommen).
 
Der Hwange-Nationalpark ist mit 14.620 qkm Simbabwes größter Nationalpark. Der Artenreichtum der Tierwelt ist einmalig. Mehrere Straßen führen von den drei Safari-Camps des Parks in die Gebiete, in denen die meisten Tiere gesichtet werden können. An einigen Wasserstellen sind Hochstände für Besucher errichtet worden. Hwange ist eines der letzten großen Elefantenreservate, und Elefantenherden kommen vor allem gegen Ende der Trockenzeit im September zu den Wasserstellen.
 
Die größten Wasserfälle der Welt und ohne Zweifel das größte Naturschauspiel Afrikas, die Viktoria-Fälle, liegen 120 km vom Hwange-Nationalpark entfernt. Sie sind 1,7 km breit, pro Minute stürzen 550 Mio. Liter Wasser über 100 m tief in eine enge Schlucht. Der Sprühregen ist noch aus einer Entfernung von 30 km zu sehen. Den besten Eindruck der Größe der Viktoria-Fälle erhält man auf einem Rundflug mit einem Kleinflugzeug (sogenannte »Engelsflüge« werden angeboten) oder auf einer Bootsfahrt auf dem breiten Sambesi. Man kann auch ohne große Formalitäten die Grenze nach Sambia überqueren, um die Wasserfälle auch von der anderen Seite zu sehen.
 
Im nahegelegenen Sambesi-Nationalpark können Besucher Säbelantilopen und andere exotische Tiere beobachten.
 
Simbabwes schönster Park ist der 2196 qkm große Mana-Pools-Nationalpark an den Ufern des Sambesi. Ein Großteil des Parks ist bewaldet; Flußpferde, Elefanten, Nashörner, Büffel und viele Antilopenarten haben hier einen Lebensraum gefunden. Besucher dürfen hier zu Fuß mit dem Fernglas die Tiere aufspüren. Im Busch und in den Uferregionen leben unzählige Vogelarten. Tigerfisch, Brasse und großer Vundu kommen in den Gewässern vor. Der Park ist von November bis März geschlossen.
 
Im Nordwesten an der Grenze zu Sambia liegt der 7770 qkm große Kariba-See. Komfortable Safari-Camps, Ausflugsschiffe und Safari-Busse stehen Besuchern zur Verfügung.
 
Ein Ausflug zu den Simbabwe-Ruinen des Great Zimbabwe National Monument, der bedeutendsten und größten noch erhaltenen historischen Stätte Südafrikas, ist ein Erlebnis. Die Ruinen sind die Überreste eines Stadtstaates, der mit Gold handelte und im Mittelalter seine Blütezeit erlebte. Der große Tempel ist aus handbearbeiteten Steinen ohne Verwendung von Mörtel errichtet. Insgesamt bestehen die Tempelruinen aus 485.521 Kubikmetern Mauerwerk. Der unweit gelegene Gonarezhou-Nationalpark, bekannt für seine vielfältige Vogelwelt und eine Anzahl seltener Tierarten, hat einen gut ausgestatteten Campingplatz.
 
Anmerkung: Aus Sicherheitsgründen dürfen die Reservate nicht mit dem Motorrad befahren werden.


Sitten & Bräuche

Nachtleben

Die größeren Städte haben Nachtklubs, Kinos und Theater, in kleineren Ortschaften bieten Restaurants und Diskotheken oft die einzige Abendunterhaltung. In den Hauptferiengebieten gibt es drei Kasinos.

Einkaufstipps

10-22% Verkaufssteuer werden auf alle Einkäufe aufgeschlagen, ausgenommen sind Artikel, die exportiert werden. Kupferwaren, Schnitzereien aus Holz und Speckstein, Lederwaren, Keramik und Korbwaren sind schöne Mitbringsel. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-17.00 Uhr, Sa 08.00-13.00 Uhr.

Sport

Fußball und Kricket sind die Publikumsrenner in Simbabwe. Tennis, Squash, Reiten, Rugby und Hockey sind ebenfalls sehr beliebt. Spezielle Klubs bieten Drachenfliegen, Wasserskilaufen, Windsurfen und Fallschirmspringen.

Trinkgeld

Ein Trinkgeld von 10-15% ist üblich.

Umgang

In den Städten macht sich der britische Einfluß stark bemerkbar, in ländlichen Gegenden haben sich dagegen die alten Traditionen und traditionellen Handwerke erhalten. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Bei Einladungen in Privathäuser hält man sich an die allgemein üblichen Höflichkeits- und Umgangsformen. Gegeneinladungen werden gerne angenommen. Kleine Gastgeschenke sind nicht unüblich. Freizeitkleidung ist tagsüber angemessen, bei Geschäftsbesuchen trägt man Anzug und Krawatte bzw. Kostüm. In besseren Restaurants und Hotelbars ist ebenfalls elegantere Kleidung angebracht. In öffentlichen Verkehrsmitteln und einigen öffentlichen Gebäuden ist Rauchen verboten.


Strafrecht

Das Fotografieren von Militäranlagen und -fahrzeugen, Soldaten, VIPs und sicherheitsrelevanter öffentlicher Gebäude ist nicht gestattet.

Homosexuelle Handlungen sind mit Strafe bedroht (Geldstrafe oder bis zu einem Jahr Haft), werden von der derzeitigen Regierung öffentlich verurteilt und, wie in vielen anderen afrikanischen Ländern, auch traditionell als unmoralisch empfunden.

Strom

Volt Frequenz (Hz) Bemerkung
220 50 -
strom_d.jpg (4082 Byte) strom_g.jpg (5476 Byte)

Unterkunft

Es gibt Hotels und Lodges (eine Art Gasthaus, das Zimmer mit Frühstück anbietet).

Kategorien: Kategorisierung der Hotels nach dem 5-Sterne-System. Über 70 Hotels (mit mindestens einem Stern) sind beim Fremdenverkehrsamt registriert. Adresse des Hotelverbands: Hotel and Restaurant Association of Zimbabwe (HARAZ), Causeway, PO Box CY 398, Harare. Tel: (4) 73 32 11, 79 29 19. Telefax: (4) 70 88 72, 79 40 15.
 
CAMPING: In den meisten Urlaubsgebieten gibt es Campingplätze, in den Nationalparks stehen Lodges und Hütten zur Verfügung.


Verkehr

Den ehemaligen Charme eines angenehmen Touristen- und Reiselandes mit guter Infrastruktur hat Simbabwe fast vollständig eingebüßt. Bei Reisen mit dem eigenen PKW oder Mietwagen sollten die Hauptstraßen nicht verlassen werden. Wegen erhöhter Unfallgefahr sollte nach Einbruch der Dunkelheit auf Fahrten "über Land" verzichtet werden.

Der Zustand der Mietwagen ist nicht mit dem in europäischen Ländern zu vergleichen. Wer im Mietwagen unterwegs ist, sollte wissen, dass vor allem in Harare einige Fälle bekannt geworden sind, bei denen Diebe Autoreifen angestochen haben um, während der Fahrer den Reifen wechselt, Taschen aus dem Auto zu entwenden. Äußerste Achtsamkeit ist geboten. Am besten lässt man den Reifenwechsel bei einer Tankstelle durchführen. Es empfiehlt sich auch, bei Anmietung eine möglichst gute Versicherung abzuschließen, da man sonst, auch bei Fremdverschulden, für die Schäden am Mietwagen haften muss.

Planen Sie mit dem eigenen oder einem Mietwagen durch das Land zu fahren, sollten Sie sich unbedingt vorher über die Versorgungslage mit Treibstoff informieren. Simbabwe leidet unter erheblichem Treibstoffmangel. Diesel und Benzin sind, wenn überhaupt, nur auf dem Schwarzmarkt erhältlich. Sogenannte Treibstoffcoupons werden zu täglich steigenden Preisen illegal gehandelt.

Vor Überlandfahrten mit öffentlichen Bussen wird gewarnt. Diese sind wegen fehlender Ersatzteile und mangelhafter Wartung oftmals in schlechtem technischen Zustand.

Taxen gibt es vor allem von den großen Hotels aus. Man kann aber auch per Telefon ein Taxi rufen. Grundsätzlich sind die Fahrzeuge mit Taxametern ausgestattet, die aber in den meisten Fällen nicht funktionieren. Man sollte einen pauschalen Preis aushandeln. Dies empfiehlt sich insbesondere bei einer längeren Fahrt.

FLUGZEUG: Inlandverbindungen mit Air Zimbabwe (UM), Zimbabwe Express Airlines (Z7) und anderen Fluggesellschaften nach Kariba, Hwange, Bulawayo, Gweru, Masvingo, Buffalo Range und zu den Viktoria-Fällen.
 
BAHN: Züge der National Railways of Zimbabwe verkehren täglich von Plumtree über Bulawayo, die Viktoria-Fälle, Harare und Mutare nach Triangle.
 
BUS/PKW: Das Straßennetz ist gut ausgebaut, asphaltierte Straßen verbinden die größeren Städte und erschließen ländliche Gegenden. Linksverkehr. Bus: Das Busunternehmen Blue Arrow Luxury Cruises versorgt den größten Teil des Landes. Die Linienbusse der Express Motorways Africa (Central) Limited fahren nach Great Zimbabwe, Masvingo, Nyanga, Rusape und Harare. Mietwagen sind an den Flughäfen und über Hotels erhältlich. Unterlagen: Internationaler Führerschein.
 
STADTVERKEHR: Die Busverbindungen in Harare sind relativ gut. Die Fahrkarten muß man vor Fahrtantritt kaufen. Ein Linienbusnetz gibt es auch in Bulawayo.


Zoll

Bei Ausfuhr einer größeren Menge an Kunsthandwerk und Shona-Skulpturen, die zum Verkauf bestimmt sind, muss eine Genehmigung der Zollbehörde vorgelegt werden. Die Vorschriften können sich ständig ändern, daher empfiehlt es sich, direkt beim Zoll in Harare nachzufragen.

Die Einfuhr von persönlichen Jagdwaffen (Gewehren) für eine Jagdsafari mit dazugehörender Munition ist erlaubt. Für die Einfuhr ist eine befristete Erlaubnis ( "Temporary Import Permit") notwendig, die man an jedem internationalen Flughafen Simbabwes erhalten kann. Die Einfuhr von automatischen Langwaffen sowie von Faustfeuerwaffen ist nicht gestattet.

Wörterbuch
Synonyme
Woxikon - Online Wörterbuch

Navigation


Web erdkunde-wissen.de

Allgemeine Informationen
Link-Datenbank

Pol. System, Einreise & Botschaften
Währung
Klima, Flora & Fauna
Geographie & Fahne
Geschichte & Gegenwart
Bevölkerung
Wirtschaft & Militär
Industrie, Rohstoffe & Landw.
Außenwirtschaft
Verkehr, Umwelt & Energie
Wohlstand & Sicherheit
Entwicklungshilfe
Reiseinformationen

Bildung, Soziales & Kultur
Essen & Trinken
Hintergrundberichte
Medien & Kommunikation

Literatur
Länderfotos
Nationalhymnen

--> Erdkunde
--> Service
--> Seiteninternes

Kommunikation
Gästebuch
Kontakt
Impressum
Suchmaschine