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Zentralafrika


Verkehr
auto.jpg (1408 Byte) Straßennetz: 39 700 km
Verkehrsart Linksverkehr
bahn.jpg (1203 Byte) Schienennetz 1 273 km
flug.jpg (1239 Byte) Int. Flughäfen Lusaka International
Passagiere 392 289
schiff.jpg (1339 Byte) Haupthäfen 2 250 km
Aktuelles zum Verkehr Das Straßennetz ist in einem sehr schlechten Zustand.
Umwelt
tier.gif (2340 Byte) Geschützte Geb. 61% der Landesfläche
Umweltrang nach ESI in Klammern Vorjahrrang 60. (69) mit 51,1 Punkten
Das Umweltbewusstsein bildet sich in Sambia nur allmählich heraus. Die finanziellen Möglichkeiten des zuständigen Ministeriums für Tourismus, Umwelt und natürliche Ressourcen für nachhaltige Programme sind begrenzt und konzentrieren sich derzeit auf touristisch wichtige Gebiete. Die umweltpolitische Überwachungsbehörde, der Ökologische Rat von Sambia, wird zwar im Genehmigungsverfahren für alle industriellen Neubauten beteiligt, die Kapazitäten sind jedoch nicht ausreichend, um auch die Schäden der Vergangenheit beheben zu können.

Sambia weist in den Ballungsgebieten den höchsten Verstädterungsgrad im südlichen Afrika auf , mit all seinen negativen Folgen: mangelnde Wasserver- und -entsorgung, Müllberge, hygienische Probleme. Im Kupfergürtel besteht darüber hinaus das Problem der Abraumhalden aus dem Bergbau. Vor allem, aber nicht nur in der Nähe der Städte ist zudem die Entwaldung weit fortgeschritten, da für zwei Drittel der Bevölkerung Holz und Holzkohle der einzige Energielieferant ist. In ländlichen Gebieten hingegen haben der Anbau von Hybrid-Mais mit seinen hohen Anforderungen an Kunstdünger sowie unangepasste Anbaumethoden die Bodenqualität verschlechtert.

Große Sumpf- und Feuchtgebiete im Norden und Westen des Landes beheimaten eine artenreiche Vogelwelt. Auch die Flora ist reichhaltig und spezifisch. Durch Wilderei wurden aber z.T. nur in Sambia heimische Wildtierbestände drastisch dezimiert. Derzeit laufen Bestrebungen, diese Tendenz umzukehren: durch eine stärkere Einbindung der Be- und Anwohner von Nationalparks und so genannter "Game Protection Areas" in Tourismus- und Beschäftigungsförderprogramme sollen für diese neue alternative Einkommensquellen geschaffen werden.

Tourismus
Tourismus Besucher 515 000 Besucher
Trend 2% Abnahme
Wichtigste Herkunftsländer Simbabwe 30%, Südafrika 19%, Großbritannien 9%
Einnahmen 161 Mio. $

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