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Bildung: Das in den ersten Jahren der Unabhängigkeit insbesondere im Grundschulbereich landesweit ausgebaute Erziehungswesen hat unter dem wirtschaftlichen Niedergang stark gelitten. Die Gebäudeinfrastruktur ist vielerorts ungenügend, und es fehlt an Ausrüstungs- sowie Lehrmaterial. Die Einschulungsrate ist von 95 % (1985) auf 82 % (1993) gefallen und sinkt weiter. Die durch AIDS dezimierte Lehrerschaft ist schlecht besoldet und auf Zusatzverdienste angewiesen. Der unterentwickelte Sekundar- und Berufsschulbereich sowie die beiden Landesuniversitäten (6.100 Studenten) sind gleichfalls von Personal- und Ausstattungsengpässen betroffen. Die künftige Finanzierung der Universitäten ist ungeklärt. Ein Studienabschluss in der vorgesehenen Zeit war durch die häufigen Schließungen der Hochschulen seit Jahren nicht mehr möglich. Kultur: Felsmalereien gehören zu den ältesten kulturellen Zeugnissen in Sambia. Sie stammen wahrscheinlich aus der späten Steinzeit und sind - vom Westen abgesehen - über ganz Sambia verteilt. Das kulturelle Leben ist in Sambia auf Lokal- und Stammesebene vielfältig (Musik, Tanz, Theater). Für den Durchschnittssambier spielen formalisierte Kulturangebote insgesamt aber nur eine Nebenrolle. Öffentliche Kulturförderung besteht infolge fehlender Mittel praktisch nicht. Der Aufnahme nichtafrikanischen Kulturguts sind in Sambia enge Grenzen gesteckt. Westliche Kulturvorstellungen sind für die überwiegende Mehrheit der Bevölkerung nicht relevant. Weltkulturerbe: Victoria-Fälle (Fotos und/oder Erläuterungen zu ausgesuchten Stätten des Welterbes dieses Landes finden Sie hier) Soziales
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