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Nigeria kann in vier geographisch unterschiedliche Regionen unterteilt werden. Entlang der Küste befindet sich ein Gürtel aus Sümpfen und Mangrovenwäldern, die sich in den meisten Gegenden über 16 Kilometer ins Landesinnere ausdehnen. In dieser Region gibt es zahlreiche Lagunen und Buchten. In der Region des Nigerdeltas dehnt sich der Küstengürtel über 100 Kilometer ins Landesinnere aus. Jenseits der Küstenebenen folgen die Täler des Niger und Benue, hier befindet sich ein breiter, hügeliger Waldgürtel, der allmählich zu dem felsigen Gelände des Jos und Bauchi- Plateau ansteigt. Jenseits dieses Plateaus befindet sich eine Savannengegend, die sich bis zur Sahelzone, einer Halbwüste, im äußersten Norden erstreckt. Die große Ebene der Savannengegend ist Nigerias wichtigstes landwirtschaftliches Anbaugebiet. Im Osten befindet sich das Adamaoua-Massiv, das an Kamerun grenzt und in welchem sich Nigerias höchster Punkt, der Dimlang (Vogelgipfel) mit 2 042 Metern, befindet. Der Niger und seine Nebenflüsse, hauptsächlich der Benue, Kaduna und Sokoto, entwässern den größten Teil von Nigeria. Im Nordosten münden die Flüsse in den Tschadsee. Die Schifffahrt ist aufgrund von Stromschnellen und durch die jahreszeitlich bedingten Wasserstandsschwankungen eingeschränkt.
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