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Bildung: Schulpflicht von 6 bis 16 Jahren. Im primären Bereich wurden 92% der altersrelevanten Bevölkerung eingeschult. Universität in Windhuk. Analphabetenrate 37% (geschätzt).

In der Bildungspolitik verfolgt die namibische Regierung zwei Ziele: Allen namibischen Kindern eine Schulbildung bis zum 16. Lebensjahr zu ermöglichen und gleichzeitig Spuren der Apartheid im Schulwesen zu beseitigen. Knappe Staatsfinanzen behindern jedoch die Reformen. Die deutschsprachigen Schulen in Namibia (eine von der Bundesrepublik Deutschland geförderte Privatschule und fünf weitere namibische Regierungsschulen) unterrichten insgesamt ca. 2.400 deutschsprachige Kinder.

Kultur: Die namibische Kultur ist von den Einflüssen der britischen und deutschen Kolonialherren ebenso geprägt wie vom Zusammenspiel verschiedener schwarzafrikanischer Traditionen. Durch die langen Jahre des Bürgerkriegs und die wirtschaftliche und kulturelle Abhängigkeit von Südafrika konnte sich erst nach der Befreiung des Landes eine eigene namibische Kulturszene entwickeln.

An der University of Namibia (UNAM) und in einer staatlichen Kunstschule werden Ton- und bildende Kunst gelehrt. Es gibt ein staatliches und mehrere private Museen und Kunstgalerien. Daneben findet staatliche Förderung von darstellender Kunst, Musik, Theater und Literatur wegen der namibischen Haushaltsprobleme nur in geringem Maße statt. In der Malerei gibt es eine kleine eigenständige namibische Kulturszene. Große Teile des namibischen Kulturlebens werden von der internationalen Gebergemeinschaft und privaten Förderern am Leben erhalten.

Soziales

Öffentl. Gesundheitsausgaben (am BIP)(in %) 4,7
Med. Versorgung (Anz. Ärzte je 1000 Einw.) 0,3
Säuglingssterblichkeit (je 1000 Geb.) 46
Lebenserwartung Männer 47
Lebenserwartung Frauen 47

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