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Politisches System Republik mit Mehr-Parteien-System; Parlament mit 250 auf 5 Jahre gewählten Abgeordneten. An der Spitze der Exekutive steht der Staatspräsident (seit 2005 Armando E. Guebuza). Er sitzt dem Ministerrat vor und ernennt die Gouverneure, die in den 10 Provinzen plus der Hauptstadt die Zentralgewalt repräsentieren. Der Ministerpräsident wird ebenfalls vom Staatspräsidenten ernannt; ihm kommt, wie in Präsidialsystemen üblich, eine Koordinierungsfunktion zu. Mosambik strebt eine Auflockerung der bislang ausgeprägten Zentralisierung an. 1998 und erneut 2003 wurden in 33 größeren Orten Kommunalwahlen durchgeführt. Seit Februar 2004 stellt die Opposition den Bürgermeister in fünf Gemeinden, darunter in der zweitgrößten Stadt Beira. Durch eine umfassende Verfassungsänderungsreform im Dezember 2004 werden Wahlen zu beratenden Provinzversammlungen eingeführt. Gerichtswesen 1 Oberstes Volksgericht, Volkstribunale Verwaltung 10 Provinzen (Maputo (Provinz, 6), Gaza (2), Inhambane (3), Sofala (9), Manica (4), Tete (10), Zambezia (11), Nampula (7), Cabo Delgado (1), Niassa (8)) + Stadt Maputo (5) mit Provinzstatus, zentralistischer Verwaltungsaufbau; Dezentralisierung auf kommunaler Ebene
Regierungspartei FRELIMO, Frente da Libertação de Moçambique, Regierungspartei seit der Unabhängigkeit des Landes, 160 Sitze. Opposition RENAMO/União Eleitoral (Resistência Nacional de Moçambique/Wahlbündnis): 90 Sitze (davon RENAMO mit 84 Sitzen) Gewerkschaften OTM (Organisation der Arbeiter Mosambiks, ehemalige Einheitsgewerkschaft) und verschiedene Einzelorganisationen Mitgliedschaft in internationalen Organisationen Vereinte Nationen (seit 1975) und Sonderorganisationen: UNDP, UNESCO, UNIDO, UNCTAD, UNICEF, UPU, WMO, ILO, WHO, WFP, FAO, AU, Blockfreien-Bewegung (seit 1975), SADC, IWF, Weltbank, Islamische Konferenz, Commonwealth, CPLP (Gemeinschaft Portugiesischsprachiger Länder), seit September 2006 Beobachter der Francophonie Für die Einreise nach Mosambik ist ein Visum erforderlich. Dieses sollte nach Möglichkeit vor der Einreise bei einer der mosambikanischen Auslandsvertretungen eingeholt werden. Visa zur einmaligen Einreise können grundsätzlich auch an einigen der größeren Grenzübergänge zu Mosambik und am Flughafen Maputo beantragt werden. Der deutsche Kinderausweis wird zwar grundsätzlich anerkannt, es wird jedoch empfohlen, Kindern ab einem Alter von 6 Jahren einen Europapass auszustellen, da es in Einzelfällen zu Schwierigkeiten mit den Einwanderungsbehörden gekommen ist. Gleiches gilt für den Eintrag eines Kindes in den Reisepass eines Elternteils. Die Einreisedokumente müssen mindestens sechs Monate gültig sein. Reisende sollten die im Visum gestattete Aufenthaltsdauer nicht überschreiten, da hohe Geldstrafen drohen. Für eine Verlängerung des Visums ist eine Ausreise aus Mosambik erforderlich. Falls Ausflüge in den angrenzenden südafrikanischen Krüger-Park beabsichtigt sind, sollte man vor der ersten Abreise nach Mosambik eine Mehrfacheinreise (visto mùltiplo) beantragen. An Grenzübergängen und in Mosambik ist ein Wiedereinreisevisum nicht erhältlich.
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