![]() Themen |
Die Medizinische Versorgung im Lande ist relativ gut, kann aber in der Peripherie im Einzelfall gelegentlich technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch sein. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind jedenfalls empfohlen. Eine individuelle Reiseapotheke sollte mitgenommen und unterwegs den Temperaturen entsprechend geschützt werden (Kühlkette?). Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll. In den letzten Wochen ist es zu einer epidemieartigen Häufung von Chikungunya Fieber gekommen. Diese Viruserkrankung wird von Mücken übertragen, ist nicht von Mensch zu Mensch übertragbar und führt zu den typischen Symptomen einer schweren Viruserkrankung in der Regel ohne tödlichen Ausgang. Eine Impfung ist nicht möglich, der Schutz vor Mückenstichen ist die einzige prophylaktische Massnahme. Kranke oder schwangere Reisende in diese Gebiete sollten vor Abreise einen Arzt konsultieren. Impfschutz: Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz auch gegen Tollwut und/oder Typhus sinnvoll sein. Diese und andere Fragen sollten in einem persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung entschieden werden. Eine gültige Gelbfieberimpfung wird bei Einreise aus einem Gelbfiebergebiet verlangt. HIV / Aids ist weltweit präsent. Die Infektion kann auch in diesem Lande ein Problem und eine Gefahr für alle sein, die Infektionsrisiken eingehen: Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen und Bluttransfusionen können ein erhebliches lebensgefährliches Risiko bergen. Prophylaxe: Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes, nichts lau aufgewärmtes) und Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können Durchfall und andere Infektionserkrankungen vermieden werden. Medikamente zur Prophylaxe gegen Malaria sind nur sinnvoll bei besonderer Exposition, da nur an wenigen Orten und in sehr geringer Intensität überhaupt ein Risiko gegeben ist. Englische und/oder französische Sprachkenntnisse sind hilfreich. Kreolisch wird auf der ganzen Insel gesprochen. Baden im Meer Vorsicht gilt beim Baden im offenen Meer. Vor der Küste gibt es häufig starke und ständig wechselnde Meeresunterströmungen. Durch Nichtbeachtung der markierten Badestrände und der Grundregeln des Schnorcheln/Tauchens (stets mit Partner) kommt es immer wieder an den Riffen und außerhalb der markierten Badezonen zu Todesfällen und auch Unfällen mit Schnellbooten. Es wird empfohlen, am Meeresstrand und im Flachwasser in der Nähe von großen Steinen, an Stellen mit schlammigem Sand sowie auf Riffen, Badeschuhe zu tragen, da sich dort u.a. giftige Steinfische im Sand oder zwischen Steinen verstecken können. Naturkatastrophen Von November bis April können Wirbelstürme und Zyklone auftreten. Bei Anmietung eines Ferienhauses in diesem Zeitraum wird die Ausstattung mit Mineralwasser in Flaschen, Kerzen, Batterien, Radio, Fackeln, Gasflaschen und Lebensmittelkonserven empfohlen. In der Hauptstadt Port Louis sind besonders die
unterschiedlichen Baustile der verschiedenen Stadtviertel interessant. Am Place d'Armes
findet man schöne französische Kolonialgebäude wie das Regierungsgebäude und das
Stadttheater aus dem 18. Jahrhundert. Sehenswert sind die anglikanische und die
katholische Kirche, das Gerichtsgebäude, die im 18. Jahrhundert errichteten Kasernen und
das Naturgeschichtliche Museum. Imposant sind auch die Jummah-Moschee und
die Chinesische Pagode. An der Stadtgrenze liegt das Champ de Mars,
das ursprünglich für Militärparaden entworfen wurde und auf dem heute die
Pferderennbahn angelegt ist. Den besten Blick auf die Stadt und den Hafen bietet die
Zitadelle Fort Adelaide. Südlich von Port Louis liegt Le Reduit, die
Residenz des Staatspräsidenten von Mauritius, die von schönen Gartenanlagen umgeben ist. Sitten & Bräuche Diskotheken und Nachtklubs gibt es vor allem in Port Louis und Grand Baie. Rivière Noire ist eine kreolische Fischergegend, in der man Samstag abends oft Sega-Tänze sehen kann. Sega-Tanzgruppen treten auch in den Hotels auf. Die Spielkasinos der Hotels werden immer beliebter. Kunstgewerbeartikel, Schmuckstücke aus Muscheln, Gold und chinesischer und indischer Jade, Teakholzarbeiten, Textilien und Keramik. Öffnungszeiten der Geschäfte: Port Louis: Mo-Fr 10.00-17.00 Uhr, Sa 10.00-12.00 Uhr. Curepipe, Quatre Bornes und Rose Hill: Mo-Mi, Fr und Sa 10.00-18.00 Uhr, Do und So 10.00-12.00 Uhr. Die Strände bieten gute Bademöglichkeiten. Viele Hotels haben auch Swimmingpools. Tauchen: Grand Baie nördlich von Pamplemousses Gardens ist ein beliebtes Tauchgebiet. Wellenreiten: In Trou aux Biches im Nordwesten, südlich des Feriendorfs des Club Mediterrannée am Pointe aux Canonniers, kommen Wellenreiter ganz auf ihre Kosten. Windsurfen, Segeln und Wasserski fahren kann man vor allem in Grand Baie. Angeln ist rund um die Insel möglich. 10% Bedienungsgeld ist in Hotels und Restaurants üblich. Taxifahrer erwarten ebenfalls ein kleines Trinkgeld. Zur Begrüßung gibt man sich die Hand. Bei Einladungen sollte man ein kleines Geschenk mitbringen und sich bemühen, die jeweiligen Traditionen der Gastgeber zu respektieren, die je nach Religionszugehörigkeit sehr unterschiedlich sein können. Legere Kleidung ist üblich, nur zu bestimmten gesellschaftlichen Anlässen wird Abendkleidung erwartet. Die Gesetzgebung ist hinsichtlich des Aufenthaltsrechts besonders streng. Verstöße gegen das Betäubungsmittelgesetz werden streng geahndet (Gefängnisstrafen von 20 Jahren bis lebenslänglich).
FLUGZEUG: Air Mauritius (MK) verkehrt täglich
zwischen dem Flughafen S. S. Ramgoolam und der Insel Rodrigues. Die Insel verfügt über ein gutes asphaltiertes
Straßennetz. Bus: Es gibt viele und gute Busverbindungen. Taxis erkennt man am weißen
Nummernschild mit schwarzen Ziffern. Mietwagen: Es gibt zahlreiche Autovermieter auf der
Insel. Unterlagen: Internationaler Führerschein empfohlen.
Die Einfuhr von Pflanzen und Lebensmitteln ist verboten. Lebende Tiere müssen für eine Dauer von mindestens 6 Monaten in Quarantäne. Gegenstände des täglichen Bedarfs können eingeführt werden. Die Einfuhr von Waffen und Drogen aller Art - auch von Zigarettenpapier - ist strikt verboten. Da auch für manche pharmazeutische Produkte wie z.B. bestimmte Schmerzmittel ein Einfuhrverbot besteht, wird die Mitnahme eines ärztlichen Rezepts empfohlen, das den Besitz der Medikamente (in der Originalpackung!) rechtfertigt. Verboten ist außerdem die Einfuhr von Ausrüstungsgegenständen zum Harpunenfischen. Devisen können in unbegrenzter Höhe eingeführt werden, müssen jedoch deklariert werden.
|
Navigation
|