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Malawi ist ein Agrarland mit dominierender Subsistenzwirtschaft. Mit ca. 170 USD Pro-Kopf-Einkommen gehört Malawi zu den ärmsten Ländern der Welt. Ressourcenarm, infrastrukturell unterentwickelt und bildungs- und ausbildungsschwach ist Malawi in extrem hohem Umfang auf ausländische Entwicklungshilfe angewiesen. Die Wirtschaftspolitik ist entwicklungsorientiert. Die Regierung verfolgt eine weitgehend marktwirtschaftliche Politik und setzt Bemühungen zur Liberalisierung und Privatisierung der Wirtschaft fort. Prioritäre Ziele sind die Bekämpfung von Armut, die Ankurbelung des Wirtschaftswachstums und Fortschritte bei der Entwicklung des Landes in allen Bereichen (Infrastruktur, Bildung und Ausbildung, Diversifizierung der Wirtschaftsstruktur). Das von einer niedrigen Basis ausgehende gesamtwirtschaftliche Wachstum war, von Ausnahmen abgesehen, in den letzten Jahren zu niedrig, um die Armut zu überwinden. Hohe Inflations- und Zinsraten beeinträchtigen das Investitionsklima. Größtes Problem ist der extrem hohe Stand der staatlichen Inlandsverschudlung. Die interne Sparrate und die Investitionsneigung der malawischen Wirtschaft sind für die angestrebte Entwicklung unzureichend. Ausländische Direktinvestitionen sind zwar erwünscht, die makroökonomischen Rahmenbedingungen dafür aber ungünstig. Malawi wird noch längere Zeit auf ausländische Entwicklungshilfe angewiesen sein, um zunächst eine Basis in Infrastruktur, Erziehung und Ausbildung zu schaffen, auf der in Zukunft ein wirtschaftlicher Entwicklungsprozess aufbauen kann. Wirtschaftliche Kennziffern:
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