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Zentralafrika |
| Verkehr |
 |
Straßennetz: |
5 780 km |
| Verkehrsart |
Rechtsverkehr |
 |
Schienennetz |
883 km |
 |
Int. Flughäfen |
Ivato (Antananarivo) |
| Passagiere |
336 711 |
 |
Binnenschifffahrt |
600 km |
| Handelsflotte |
104 Schiffe |
| Tonnage in BRT |
43 400 |
 |
Die Straßen sind bei Regen unpassierbar. Daher kommt
dem Flugzeug eine hohe Bedeutung auf der Insel zu. |
| Umwelt |
 |
Geschützte Geb. |
2% der Landesfläche |
| Umweltrang nach ESI in Klammern
Vorjahrrang |
64. (128.) mit 50,2 Punkten |
| Die Natur ist einzigartig - 80% der Pflanzen- und 45%
der Tierarten kommen nur hier vor. Mittels Auslandsspenden werden Waldrückgang und
Erosion bekämpft. Die natürliche Vegetation Madagaskars wurde vor
allem durch Brandrodung weitgehend zerstört. Die artenreichen tropischen Regenwälder im
Osten und Nordwesten der Insel sind größtenteils verschwunden, die Anzahl
zusammenhängender Waldflächen nimmt rapide ab. Den 1999 veröffentlichten Ergebnissen
einer Studie zufolge sind von der ursprünglichen Waldfläche Madagaskars nur noch etwa 10
Prozent erhalten. Allein der jährliche Verlust an Waldfläche durch Buschfeuer wird auf
150 000 bis 250 000 Hektar beziffert.
Madagaskar war das erste afrikanische Land, das sich an dem Vorhaben
Debt-for-Nature (Schuldenerlass gegen Naturschutz) beteiligte. Man bemüht sich durch
Wiederaufforstungsprojekte, Baumbestände in Hochlandgebieten zu fördern. Die Regierung
hat 1,9 Prozent (1997) der gesamten Landesfläche unter Schutz gestellt. Das Tsingy de
Bemaraha-Naturschutzgebiet wurde 1990 zum Weltnaturerbe erklärt. Madagaskar ratifizierte
mehrere internationale Umweltabkommen, die Themen wie Artenvielfalt, Desertifikation,
gefährdete Arten, den Erhalt der Meeresflora und -fauna, den Schutz der Ozonschicht sowie
das Verbot von Atomtests betreffen.
Die durch übermäßige Entwaldung verursachte Bodenerosion und eine
unzureichende Abwasserentsorgung sind Hauptgründe für eine starke Verschmutzung von
Oberflächengewässern. In ländlichen Regionen haben nur 31 Prozent (1999) der
Bevölkerung Zugang zu sauberem Wasser. Insgesamt verfügen lediglich 47 Prozent (1999)
der Gesamtbevölkerung Madagaskars über eine Versorgung mit unbedenklichem Trinkwasser. |
| Tourismus |
 |
Besucher |
229 000 Besucher |
| Trend |
6% Zunahme |
| Wichtigste Herkunftsländer |
Frankreich 54%, Italien 6% |
| Einnahmen |
265 Mio. $ |

|
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