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Die Versorgung mit Medikamenten ist unzureichend. Eine gut ausgestattete Reiseapotheke sollte vorhanden sein und verschreibungspflichtige Medikamente sollten mitgebracht werden. Gute ärztliche Versorgung ist in Bloemfontein/Südafrika (ca. 130km westlich von Maseru) gegeben. Es gibt keine Impfvorschriften für Lesotho, jedoch ist bei Einreise aus Infektionsgebieten der Nachweis einer Gelbfieberimpfung notwendig. Empfohlen werden Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Hepatitis A und Polio. Bei zu erwartenden Hygienemängeln sollte man sich zusätzlich gegen Typhus, bei Reisen in ländliche Gebiete gegen Hepatitis B und Tollwut impfen lassen. Malariaprophylaxe ist nicht notwendig. Als eines der ärmsten Länder der Welt verfügt Lesotho nur über wenig Angebote für Touristen. Bedingt durch Armut und hohe Arbeitslosigkeit leidet das Land unter einer hohen Gewaltkriminalität. Reisende sollten insbesondere in der Hauptstadt Maseru (Umgebung des Victoria Hotels in der Stadtmitte), bei Reisen von Leribe zum Katse-Staudamm, sowie an Aussichtspunkten vorsichtig sein. Aber auch in anderen ländlichen Gebieten haben Überfälle und Autoraub (carjacking) zugenommen. Die neue Umgehungsstraße zum Flughafen Maseru war in letzter Zeit häufig Schauplatz von Autoraub. Bei Nacht sollte sie unbedingt gemieden werden. Spaziergänge nach Einbruch der Dunkelheit, Überlandfahrten bei Dunkelheit und Parken des Fahrzeugs in unbeleuchteten Straßen sind sehr gefährlich. Die Strafen für den Besitz, Konsum oder Handel mit illegalen Drogen sind empfindlich, und Verurteilte müssen mit hohen Gefängnis- und Geldstrafen rechnen. Kinderprostitution stellt eine Straftat dar und ist mit hohen Strafen bedroht. Der königliche Palast, Regierungsgebäude, der Flughafen und andere öffentliche Gebäude sowie Militärfahrzeuge und uniformierte Personen dürfen nicht fotografiert werden. In Zweifelsfällen sollte vor dem Fotografieren eine Genehmigung eingeholt werden.
Unterkunft In den größeren Städten gibt es Hotels
unterschiedlichen Standards. In den abgelegeneren Regionen können Besucher in Berghütten
Unterkunft finden. In Maseru, Leribe und Masionokang sind in letzter Zeit neue Hotels
gebaut worden, viele Hotels in Maseru entsprechen dem internationalen Standard. Es gibt
zwei staatliche Hotels, in Sehlabathele im Osten und in Makones, in der Nähe von Quthing
(nur während der Trockenzeit geöffnet). Beide bieten Übernachtungen ohne Verpflegung. BUS/PKW: Das Straßennetz ist dürftig, und es gibt nur
wenige asphaltierte Straßen. Eine geteerte Hauptstraße führt vom Norden bis zu den
Städten an der West- und Südgrenze des Landes, die übrigen Straßen sind während der
Regenzeit oft unbefahrbar. In den Ebenen verkehren Minibusse. Linksverkehr,
Gurtanlegepflicht. Unterlagen: Internationaler Führerschein empfohlen. Der nationale
Führerschein wird nur akzeptiert, wenn er in englischer Sprache ausgestellt ist oder wenn
eine beglaubigte Übersetzung beigefügt ist.
Die Einfuhr von Waffen und Drogen sowie von pornographischem Material ist verboten. Zollfrei eingeführt werden dürfen: - 400 Zigaretten oder 50 Zigarren - ein Liter Wein oder 1 Liter alkoholische Getränke - eine Flasche Parfüm mit maximal 300 ml Inhalt |
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