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Bildung: Das Erziehungswesen Lesothos zeigt typische Zeichen eines Entwicklungslandes wie fehlende Schulpflicht und geringe Beschulungsraten im Primarbereich (vor allem in ländlichen Gegenden). Nur etwa 50% der Jungen und 60% der Mädchen besuchen eine Primarschule. Weniger als 20% aller Schüler Lesothos erhalten Sekundarschulunterricht. Diesen schließen wiederum nur rund 35% mit einer Hochschulzugangsberechtigung ab. Das Bildungswesen in Lesotho befindet sich weitgehend in kirchlicher Trägerschaft, wird aber überwiegend vom Staat finanziert. Im Schuljahr 2000 hat Lesotho den kostenfreien Grundschulbesuch ab Klasse 1 eingeführt. Das Land verfügt über eine Universität mit ca. 7.000 Studenten in sechs Fakultäten (Agrar-, Erziehungs-, Geistes-, Rechts- und Sozialwissenschaften sowie Wissenschaft und Technologie, Sozialwissenschaften), die 1945 gegründete National University of Lesotho (NUL). Zur Zeit der Apartheid in Südafrika studierten viele schwarze Südafrikaner an der NUL. Die Studentenzahlen in den Sozial- und Erziehungswissenschaften liegen weit über denen der ingenieur-, wirtschafts- oder naturwissenschaftlicher Fächer. Ein großes Problem der NUL aber auch für Lesotho insgesamt ist die permanente Abwanderung von qualifiziertem akademischen Personal nach Südafrika. Kultur: Im Gebiet des heutigen Lesotho lebten bereits vor 50 000 Jahren Menschen. Die ältesten Zeugnisse einer Kultur stammen von den San (Buschmännern), heute dominiert die Kultur der Sotho das Land. Soziales
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