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Bildung: Einschulungsquote im Primarbereich: 85%. 3 Universitäten. Analphabetenrate: Männer 13,7%, Frauen 30%. Heute besuchen fast alle Kinder über sieben Jahre die Grundschule, deren Besuch kostenlos ist. Selbst in den entlegensten Gebieten hat man entweder über Internate oder durch zentral gelegene Grundschulen ein System errichtet, das fast alle Kinder Kenias erreicht. Das Ausbildungsniveau sinkt allerdings. Die zur Verfügung gestellten Mittel reichen nicht mehr aus, um allen Kenianern eine gute Schulbildung zukommen zu lassen. Schulgebühren für weiterführende Schulen zwingen immer mehr Eltern, ihre Kinder, besonders die Mädchen, vorzeitig von der Schule zu nehmen. Die Universitäten sind überfüllt (gegenwärtig ca. 38.000 Studenten; jährliche Wachstumsrate 3 %) und immer schlechter ausgestattet. Vor diesem Hintergrund wurden 1995 entsprechend einer Forderung von IWF und Weltbank die Studiengebühren erhöht mit dem Ziel, die Studentenzahlen zu reduzieren. Dies war seither immer wieder Anlaß für Studentenunruhen, auf die die Regierung mit der Räumung und zeitweisen Schließung von Universitäten reagierte. Kultur: Die Kultur Kenias ist nicht nur wegen der zahlreichen Ethnien sehr vielfältig, sie weist auch starke Unterschiede zwischen dem Landesinneren und der Küste auf, die als Zentrum der Swahili-Kultur gilt. Weltkulturerbe: Nationalpark Mount Kenya; Sibilio-Insel (Fundstätte fossiler Säugetiere) (Fotos und/oder Erläuterungen zu ausgesuchten Stätten des Welterbes dieses Landes finden Sie hier)Soziales
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