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Die kapverdische Volkswirtschaft ist durch hohe Außenabhängigkeit gekennzeichnet: Durch die klimatischen und geologischen Bedingungen (sehr geringe Niederschläge, eingeschränkte Anbaufläche, schlechte Qualität der Böden) ist Kap Verde strukturell nicht in der Lage, den Nahrungsmittelbedarf seiner Bevölkerung zu decken. Das Land ist in hohem Maße auf Nahrungsmittelhilfe bzw. kommerzielle Nahrungsmittelimporte angewiesen. Bodenschätze sind nicht vorhanden. Eine einheimische Industrie existiert nur in Ansätzen.

Wegen dieser schlechten wirtschaftlichen Bedingungen emigrierten seit Ende des 19. Jahrhunderts zahlreiche Kapverder (USA, Europa). Die heute im Ausland lebenden ca. 700.000 Kapverder stellen mit ihren regelmäßigen Überweisungen (ca. 20% des BIP) zusammen mit der bilateralen und multilateralen Entwicklungszusammenarbeit eine der wichtigsten Devisenquellen des Landes dar.

Wichtigste Wirtschaftszweige sind Landwirtschaft, Fischfang, Tourismus (mit steigender Bedeutung) und Dienstleistungen

Die Kapverden haben sich als Erste aus der Gruppe der ärmsten Länder herausgearbeitet. Doch das Leben in der globalen Mittelklasse ist teuer. Regeln für einen sanften Übergang gibt es nicht. Einen Hintergrundbericht finden Sie hier.

Wirtschaftliche Kennziffern:

BSP (in US$) 1,105 Mrd.
Zuwachsrate des BIP(in %) 5,8
Anteil am BIP
Landwirtschaft (in %) 7
Industrie (in %) 20
Dienstleistungen (in %) 73
Militär
Allgemeine Wehrpflicht (in Monate) 18 Monate
Streitkräfte (Mann) 1 000
Die Armee hat den Schutz vor illegaler Fischerei und die Eindämmung von Schmuggel als Hauptaufgabe.

 

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