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Politisches System Guinea ist ein Zentralstaat mit verfassungsmäßig starker, de facto alles bestimmender Stellung des Präsidenten. Die derzeitige Verfassung ist seit dem 23.12.1991 in Kraft. In ihrem organisatorischen Teil ist sie stark der französischen Verfassung nachgebildet. Präsident General Lansana Conté, der die Macht 1984 an der Spitze eines "Militärkomitees der Nationalen Erneuerung" übernommen hatte, ist in umstrittenen Wahlen erstmals 1993 gewählt und im Dezember 1998 und Dezember 2003 wiedergewählt worden. In einem umstrittenen Referendum wurden im November 2001 Verfassungsänderungen beschlossen, die General Conté eine nach vorheriger Rechtslage nicht zulässige nochmalige Kandidatur für diese Wahlen ermöglichen. Mit der Einrichtung eines Obersten Gerichtshofs und eines Wirtschafts- und Sozialrats wurden die in der Verfassung vorgesehenen republikanischen Institutionen vervollständigt, die zusammen mit dem Parlament eine demokratische Gewaltenteilung zumindest in formaler Hinsicht sicherstellen sollen. In Wirklichkeit hängen diese Institutionen weitgehend vom Präsidenten ab. Verwaltung Acht Regionen mit 33 Präfekturen (Beyla, Boffa, Boke, Coyah, Dabola, Dalaba, Dinguiraye, Dubreka, Faranah, Forecariah, Fria, Gaoual, Gueckedou, Kankan, Kerouane, Kindia, Kissidougou, Koubia, Koundara, Kouroussa, Labe, Lelouma, Lola, Macenta, Mali, Mamou, Mandiana, Nzerekore, Pita, Siguiri, Telimele, Tougue, Yomou) und 5 Gemeinden Conakrys Regierungspartei PUP (Partie de l'Unité et du Progrès) Opposition Unter den wichtigsten Oppositionsparteien ist lediglich die UPR (Union pour le progrès et le renouveau) im Parlament vertreten. Die RPG (Rassemblement du Peuple de Guinée) und die UFR (Union des Forces Républicaines) haben die Parlamentswahlen vom Juni 2002 boykottiert und mit anderen oppositionellen Parteien und Politikern ein Bündnis für den demokratischen Wechsel gegründet (FRAD Front pour l'Alternance démocratique). Gewerkschaften Confédération Nationale des Travailleurs Guinéens (CNTG), ehemalige Einheitsgewerkschaft, Bund Freier Gewerkschaften (ONSLG), Union Syndicale des Travailleurs de Guinée (USTG), Union Générale des Travailleurs de Guinée (UGTG), Syndicat Force Ouvrière de Guinée (SYFOG) Mitgliedschaft in internationalen Organisationen: u.a. Vereinte Nationen (1958) und Unterorganisationen (1973/1973); Blockfreienkonferenz (1961); Afrikanische Union (Gründungsmitglied der Organisation für Afrikanische Einheit 1963); AKP (Gruppe der afrikanischen, karibischen und pazifischen Staaten; 1975); CEDEAO (Wirtschaftsgemeinschaft westafrikanischer Staaten; 1975); Mano River Union (Wirtschaftsgemeinschaft der Länder Sierra Leone, Guinea und Liberia; 1980); Islamische Konferenz Organisation (1987) Für die Einreise nach Guinea ist ein Visum erforderlich, ebenso Impfpass mit Nachweis der Gelbfieberimpfung. Mit deutschem Kinderausweis kann nur dann ein Visum beantragt werden, wenn dieser mit einem Lichtbild versehen ist und das Kind in Begleitung einer mit einem gültigen Pass versehenen erwachsenen Person reist. Der Eintrag mit Lichtbild im Reisepass eines Elternteils wird zur Visabeantragung ebenfalls anerkannt. Einreisebestimmungen für deutsche Staatsangehörige können sich kurzfristig ändern.
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