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Schon bald nach Erscheinen der ersten Europäer (Portugiesen, 1471) hatte das neu entdeckte Land einen Namen: Goldküste - wegen der reichen Goldvorkommen und des größten Sklavenmarktes Afrikas. Der Sklavenhandel endete erst in den 60er Jahres des 19. Jahrhunderts. Die Briten erklärten die Goldküste 1874 zur Kolonie, die sie 1957 als erstes schwarzafrikanisches Land in die Unabhängigkeit entließen. Was folgte, war typisch für viele afrikanische Länder: Der erste Premier, Kwame Nkrumah, führte Ghana mit diktatorisch-sozialistischen Kurs in den Ruin. 1966 stürzte ihn das Militär. Seine diversen Nachfolger regierten nicht besser. 1979 putschte Fliegerleutnant Jerry Rawlings, ließ 3 ehemalige Diktatoren hinrichten, korrupte Offiziere und Beamte enteignen und einsperren. 1981 griff Rawlings erneut durch: der demokratisch gewählte Premier mußte gehen, die Verfassung von 1979 wurde außer Kraft gesetzt, das Parlament aufgelöst und die Parteien verboten. Zugleich räumte Rawlings in Wirtschaft und Verwaltung auf, bis Weltbank und IWF schließlich neue Gelder bewilligten. Nach Wiederzulassung der Parteien wurde Rawlings zweimal (1992 und 1996) im Amt bestätigt. Hintergrundberichte: |
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