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Die Mittelachse des Landes bildet der große Ogooue-Fluß,
der im westlichen Kongo entspringt. Der Ogooue mit seinen Nebenflüssen schneidet sich,
westwärts fließend, tief in die gabunisische Hochebene ein und verbreitert sich im
Mündungsgebiet zu einem großen Delta. Südlich des Ogooue erhebt sich das Massif du
Chaillu.
In Gabun gab es den bisher einzigen bekannten natürlichen Kernreaktor, den
Naturreaktor Oklo. Dabei handelt es sich um eine Uranlagerstätte, in der durch
natürlich entstandene Urankonzentration eine nukleare Kettenreaktion einsetze. Die hohe
Urankonzentration entstand vor ca.
2 Milliarden Jahren, der Kernreaktor war für ca. 500.000 Jahre in Betrieb, bei einer
thermischen Leistung von bis zu 100 KW. In dieser Zeit wurden mehrere Tonnen Uran nuklear
gespalten und in entsprechender Menge Plutonium erzeugt.
Entdeckt wurde der Reaktor 1972, als eine französische Firma Uranerz aus Gabun
importierte und das Isotopenverhältnis unübliche Werte aufwies. Insbesondere das Isotop
U-235 wies einen im Vergleich zu anderen Lagerstätten niedrigen Anteil auf. Die daraufhin
angestellten Untersuchungen führten zur Entdeckung des Reaktors. Da der Reaktor längst
erloschen ist, fehlen in seinem Umfeld alle Reaktionsprodukte kurzer Halbwertszeit.
Reaktionsprodukte längerer Halbwertszeit existieren in genau jenem Isotopenverhältnis,
wie man es von einem Reaktor mit verbrauchtem Brennstoff erwartet.
Der Reaktor lässt Rückschlüsse zu, wie sich radioaktive Stoffe in der Natur
verbreiten. Die Zusammenhänge wurden insbesondere in Hinblick auf Endlager analysiert.
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Diese Version gibt es seit der Unabhängigkeit 1960. Das Grün
steht für die Fortwirtschaft, das Blau für den Atlantik; das Gold stellt die Sonne und
den Äquator dar, der durch Gabun verläuft. |

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