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Dschibuti besteht eigentlich nur aus Dschibuti. Die Hauptstadt des Staates heißt genauso wie das Land. Der Rest besteht aus Wüste und Halbwüste. Das Land leidet unter extrem heißem Klima. Zwei ethnische Gruppen bilden im wesentlichen die Bevölkerung: die Afar im Norden und die Issa im Süden. Zwischen beiden Gruppen herrscht eine erbitterte Rivalität. Die Afar rebellieren schon seit Jahren gegen die angebliche Vorherrschaft der Issa und fordern einen eigenen unabhängigen Statt. Dabei entschieden sich die beiden Stämme erst 1977 in einer Volksabstimmung für eine gemeinsame unabhängige Republik, womit die Kolonialisierung durch Frankreich beendet wurde. Im Dschibuti herrscht Armut durch die unwirtliche Gegend, denn nur 9% des Landes sind für Landwirtschaft geeignet. Erschwert wird das Leben noch durch 25.000 Flüchtlinge, die nach dem Bürgerkrieg in Äthiopien und dem Krieg zwischen Äthiopien und Somalia Zuflucht in Dschibuti suchen. Aber: obwohl sehr arm und weltweit verschuldet, leistet sich das Land einen Militärhaushalt, der 13% der Staatsausgaben ausmacht.

Aktuelle Entwicklungen: Der von der internationalen Gemeinschaft "vergessene" elfjährige Krieg zwischen den Clans der Isaa und der Afar von der radikalen "Front pour la restauration de l'unite et la democratie" (Frud) wurde am 12. Mai 2001 mit einem Friedensabkommen beendet. Frud-Chef Ahmed Dini will "Demokratie und Transparenz". Seit Juli 2001 hat Präsident Guelleh ein Kabinett mit fünf neuen Mitgliedern, vier davon sind Afar, aber nicht vom radikalen Flügel der Frud. Wirtschaftliche Bindungen zu islamischen Bruderstaaten werden gestärkt: favorisierter Partner für Investitionen und Handel ist Malaysia.

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