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Die medizinische Versorgung im Lande ist mit Europa nicht zu vergleichen und ist vielfach technisch, apparativ und/ oder hygienisch problematisch. Vielfach fehlen auch europäisch ausgebildete Englisch / Französisch sprechende Ärzte. In Abidjan existieren jedoch einige Privatkliniken mit akzeptablem aber abnehmendem Standard. Ein ausreichender, weltweit gültiger Krankenversicherungsschutz und eine zuverlässige Reiserückholversicherung sind dringend empfohlen. Gängige Medikamente sind in Abidjan in der Regel erhältlich. Eine individuelle Reiseapotheke sollte jedoch nach Möglichkeit mitgenommen werden. Auch hierzu ist individuelle Beratung durch einen Tropenarzt bzw. Reisemediziner sinnvoll. Impfschutz: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei längeren Aufenthalten auch Hepatitis B, Tollwut, Typhus und Meningokokken-Meningitis (ACWY). Zur Einreise ist eine Gelbfieberimpfung vorgeschrieben. Ein entsprechender Impfpass ist mitzuführen. HIV/Aids ist weitverbreitet.. Ungeschützte Sexualkontakte, unsaubere Spritzen oder Kanülen sowie Bluttransfusionen können ein lebensgefährliches Risiko bergen. Öffentliche Krankenhäuser entsprechen in keiner Weise europäischem Standard. Bei Behandlungen wird Vorkasse verlangt. Prophylaxe: Durch hygienisches Essen und Trinken (nur abgekochtes, nichts lau aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, Verhalten) können die meisten z.T. auch gefährlichen Durchfälle und viele andere Tropen- und Infektionserkrankungen ganz vermieden werden, dazu zählt auch die Malaria. Man sollte nicht in Süßwasser baden (Gefahr der Bilharziose; Krokodile). Weitere Tropen- und Infektionserkrankungen kommen vor, allerdings in sehr unterschiedlicher Gefährdung der Reisenden. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden.
Absolut unaufschiebbare Reisen (z.B. im öffentlichen Auftrag) nach Abidjan und in den regierungskontrollierten Süden des Landes sollten nur nach vorheriger Kontaktaufnahme mit der Botschaft Abidjan geplant und angetreten werden. Es wird darauf hingewiesen, dass die Zufahrtsstraßen von Abidjan sowie weiterer größerer Städte im Süden des Landes von 22.00 Uhr abends bis 06.00 Uhr früh für ein- und ausgehenden Verkehr gesperrt sind. Reiseziele in bzw. in die Nähe der Vertrauenszone (Zone de Confiance), die das Land etwa in der Mitte von Ost nach West durchzieht, sowie Fahrten in die unter Militärverwaltung gestellten Distrikte Duékoué, Guiglo, Toulepleu und Blolequin im Westen des Landes unterliegen einer besonderen Gefährdung. Vor Reisen in den Nordteil der Côte dIvoire, der von den aus der Rebellion hervorgegangenen "Forces Nouvelles" kontrolliert wird, wird gewarnt. Die Gefahr eines erneuten Ausbruchs bewaffneter Auseinandersetzungen, bei denen insbesondere auch westliche Ausländer gefährdet sein könnten, besteht im gesamten Landesgebiet, einschließlich Abidjan, fort. Sitten & Bräuche Essen & Trinken Die Restaurants in Abidjan und anderen Städten bieten französische, italienische, karibische, libanesische, russische, chinesische und vietnamesische Gerichte an. In Restaurants ist Tischbedienung üblich, in Bars Tisch- oder Tresenbedienung. Immer mehr afrikanische Restaurants stellen sich auf ausländische Besucher ein. Die besten afrikanischen Restaurants findet man im Treichville-Viertel in Abidjan. In den größeren Städten gibt es Nachtklubs. Abidjan bietet das breiteste Angebot. Man findet Theater, Spielkasinos, Diskotheken und Bars, in manchen Hotels auch traditionelle Unterhaltung. Auf den Märkten kann man oft nur nach zähem Handeln vernünftige Preise erzielen. Beliebte Mitbringsel sind Wachsdrucke, Kente-Kleidung aus Ghana, Indigostoff, gewebte Tücher, Holzstatuen und Masken, Perlenhalsbänder, Ton- und Korbwaren. Im Le Cava Crafts Centre in Abidjan gibt es über 60 Geschäfte. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.00-12.00 und 14.30-18.30 Uhr, Sa 08.00-12.00 und 14.30-17.30 Uhr. Wassersport: In den größeren Orten und Hotels, vor allem in Abidjan und den Badeorten, gibt es Swimmingpools. Im Meer herrschen starke Strömungen, und man sollte nicht zu weit hinausschwimmen. Es bestehen gute Möglichkeiten zum Hochsee- und Flußangeln. In den Lagunen leben u. a. rote Karpfen, Barracudas, Seezungen und Meeräschen. Windsurfen kann man am besten in den Badeorten Grand-Lahou und Sassandra. Im Jachthafen des Hôtel Ivoire in Abidjan kann man Boote mieten oder Wasserski laufen, alles auch unter Anleitung. Golf: Das Hôtel Ivoire an der Riviera Abidjans und die größeren Orte haben Golfplätze, viele Hotels haben außerdem Tennisplätze. Der 18-Loch-Golfplatz des Ivoire Golf Club soll einer der besten in ganz Afrika sein. Gute Möglichkeiten zum Wandern und Bergsteigen gibt es in der bergigen Region von Man. Hotels und Restaurants berechnen Bedienungsgeld, falls nicht, etwa 15% sind üblich. Delikte im Zusammenhang mit Drogen werden in der Côte d'Ivoire sehr ernst genommen und streng bestraft. Auf Drogenhandel stehen 5 bis 20 Jahre Haft, auf Drogenbesitz und Drogenkonsum 3 Monate bis 5 Jahre sowie eine Geldstrafe. Die Zustände in den ivorischen Haftanstalten sind außerordentlich schwierig. Bei einer Verhaftung muss unbedingt darauf gedrängt werden, dass sofort die Botschaft benachrichtigt wird.
Hotels und Restaurants in den größeren Städten sind teuer, aber man kann generell zwischen Luxusklasse, mittlerer Preislage und billigeren Unterkünften wählen. Kategorien: 1 bis 5 Sterne. In Abidjan gibt es diverse Hotels von internationalem Standard. Es empfiehlt sich immer, rechtzeitig zu buchen. Anmerkung: Zur Zeit gibt es keine Linienflüge innerhalb
von Côte d'Ivoire. |
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