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Durch hygienisches Essen und Trinken (nur Abgekochtes, nichts lau Aufgewärmtes) und konsequenten Mückenschutz (d.h. u.a. Repellentien, Mückennetz, bedeckende Kleidung, entsprechendes Verhalten) können die meisten zum Teil auch gefährlichen Infektionserkrankungen (dazu zählt auch die Malaria) und Durchfälle vermieden werden. Für die Malariaprophylaxe sind verschiedene verschreibungspflichtige Medikamente (z.B. Malarone, Doxycyclin, Lariam) auf dem Markt erhältlich. Die Auswahl und persönliche Anpassung sowie Nebenwirkungen bzw. Unverträglichkeiten mit anderen Medikamenten sollten unbedingt vor der Einnahme einer Chemoprophylaxe mit einem Tropen- bzw. Reisemediziner besprochen werden. Gaborone und der Süden des Landes sind keine Malariagebiete. Weitere durch Mückenschutz und Hygiene vermeidbare Erkrankungen kommen vor. Sinnvolle Impfungen sind: Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging u.a.) kann Impfschutz gegen Tollwut sehr sinnvoll sein. Die Straßenkriminalität in Gaborone beschränkt sich im Wesentlichen auf Taschendiebstahl und Kreditkartenraub. Raubüberfälle auf Fußgänger und Autofahrer mit anschließenden Fahrzeugentführungen kommen gelegentlich vor. Es sollten keine Gegenstände, vor allem Taschen, im Auto gelassen werden. Das Unfallrisiko bei Überlandfahrten nach Einbruch der Dunkelheit ist extrem hoch (Hindernisse wie abgestellte oder liegengebliebene Fahrzeuge und vor allem freilaufende Tiere wie Rinder, Esel, Ziegen, Hunde etc. auf den Straßen). Flugreisen in den Norden Botsuanas, insbesondere zum Okavango-Delta und dem Chobe-Park, sind ebenso wie Lufttransfers zu den Lodges ohne Schwierigkeiten möglich. Sitten & Bräuche Essen & Trinken In größeren Städten gibt es Restaurants und Bars, zumeist in Hotels. Die meisten Safari-Lodges und Safari-Camps haben auch Bars und Restaurants, aber das Essen ist außerhalb der größeren Hotels und Restaurants recht einfach. Beliebte Souvenirs sind Holzschnitzereien, handgewobene Textilien, Korbwaren und Schmuck. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 08.30-13.00 und 14.00-17.00 Uhr, Sa 08.30-13.00 Uhr. Man kann Boote und Motorboote mieten, und Wasserski ist teilweise möglich. In der Nähe von Gaborone gibt es einen künstlichen See mit einem Jachtklub, der Segel-, Wasserski- und Angelmöglichkeiten anbietet; Besucher können auf Einladung vorübergehend beitreten. In Städten ca. 10%. Tradition spielt eine große Rolle, Besucher sollten die für Europäer teils ungewöhnlichen Sitten respektieren. Auf dem Land ist man nicht an Touristen gewöhnt. Legere Kleidung ist üblich. Es ist verboten, militärische und sicherheitsrelevante Einrichtungen, darunter z.B. das Parlamentsgebäude, zu fotografieren.
Guter Standard der Touristenhotels bei hohen Preisen. Hotels mit internationalem Standard findet man im östlichen Landesteil und in den größeren Städten, vor allem in und um Gaborone sowie Francistown. Ausstattung und Komfort sind unterschiedlich und teilweise einfach, nicht alle Hotels haben Klimaanlagen. Hotels und Motels gibt es u. a. in Ghanzi, Kanye, Lobatse, Mahalapye, Maun, Molepolole, Palapye, Selebi-Phikwe, Serowe und Tuli. Allgemeine Auskünfte von The Hotel and Tourism Association of Botswana (HATAB), Private Bag 00423, Gaborone. Tel: 35 71 44. Telefax: 30 32 01. (E-Mail: HATAB@info.bw) SAFARI-LODGES UND ZELTCAMPS: In allen größeren Zentren und Tierparks wie Francistown, Kasane, Maun, dem Okavango-Becken, dem Chobe-Nationalpark, dem Moremi-Wildreservat und Tuli Block findet man Lodges und Camps unterschiedlicher Größe und Ausstattung. Manche sind nur einfache Camps mit Waschgelegenheit und recht preiswert, andere sind luxuriöse Bungalowanlagen mit Swimmingpools, Kinos, Konferenzräumen und Geschäften. Die luxuriöse Cresta Mowana Safari Lodge, 8 km vom Flughafen Kasane entfernt am Chobe-Fluß gelegen, ist eine ideale Basis für die Erkundung des Chobe-Wildreservats. Die Tsaro und Xugana Lodges im Okavango-Becken werden an Gruppen bis zu sechs Personen vermietet. Im Lloyd's Camp in West-Chobe und im Nxamaseri Camp im Okavango-Becken finden Besucher in komfortablen Safarizelten Unterkunft. Campingplätze im Moremi-Wildpark, Chobe Nationalpark und um die Salzpfannen müssen im voraus beim Parks and Reserves Reservation Office (Department of Wildlife and National Parks; Parks and Reserves Reservation Office, PO Box 131, Gaborone; Tel: 58 07 74; Telefax: 58 07 75; E-Mail: dwnp@gov.bw; Internet: http://www.gov.bw/tourism/national.html) gebucht werden.CAMPING: Campingplätze mit einer Kapazität von bis zu sechs Personen stehen in allen Nationalparks zur Verfügung: Am Straßenrand ist Zelten ebenfalls erlaubt. Beim Campen auf Privatgrundstücken muß vorher eine Erlaubnis eingeholt werden. Grasfeuer sind unbedingt zu vermeiden, Abfall sollte mitgenommen oder vergraben werden. In abgelegenen Gegenden gibt es Löwen. FLUGZEUG: Das Flugzeug ist
das beste Verkehrsmittel. Es gibt Flughäfen in Francistown, Ghanzi, Jwaneng, Kasane,
Maun, Pont Drift und Selebi-Phikwe. Folgende Chartergesellschaften, die Flüge nach
Namibia, Südafrika, Lesotho, Swasiland, Simbabwe und Sambia anbieten, sind in Gaborone
vertreten: Kalahari Air Services (PO Box 41278, Gaborone. Tel: 35 18 04), Air
Charter Botswana (PO Box 41278, Gaborone. Tel: 35 18 04) und National Airways
Corporation (Private Bag SK6, Gaborone. Tel: 37 52 57. Telefax: 37 52 58. E-Mail: nacexecutive@info.bw; Internet: http://www.nac.co.za). Northern Air Botswana
bietet Flugtaxidienste von Maun aus in die Okavango-Region und in ganz Nord-Botswana.
Die Einfuhr von Waffen ist nur für Jagdzwecke erlaubt und bedarf einer gebührenpflichtigen und auf 4 Wochen begrenzten Einfuhrerlaubnis. Näheres hierzu kann bei der Botschaft erfahren werden. Devisen können in unbegrenzter Höhe eingeführt werden. |
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