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Verkehr Zoll - -

Gesundheit

Zurzeit wird Guinea-Bissau von einer Choleraepidemie heimgesucht; vom Verzehr roher Speisen wird abgeraten, Trinkwasser sollte nur abgekocht verwendet werden.

Das Gesundheitswesen in Guinea-Bissau ist rudimentär und auf die Hauptstadt Bissau beschränkt. Die hygienischen Verhältnisse sind sehr schlecht. Malariaprophylaxe, Hepatitis-, Gelbfieber-, Meningitis-, Polio- und Tetanusimpfung sowie besondere Vorsicht beim Verzehr von Speisen und Getränken wird dringend angeraten. Eine vorherige Beratung durch einen Tropenmediziner sowie der Abschluss einer Reisekranken- und Rückholversicherung wird nachdrücklich empfohlen. Es wird ausdrücklich darauf hingewiesen, dass medizinische Behandlungen in der Regel nur gegen Vorkasse erfolgen. Vereinzelt kommt es bei der einheimischen Bevölkerung bedingt durch mangelnde Hygienemaßnahmen zu Choleraausbrüchen.


Literatur

Reisehinweise

Wegen einer bewaffneten Auseinandersetzung zwischen der Armee Guinea-Bissaus und Rebellengruppen aus der südsenegalesischen Region Casamance wird derzeit von Reisen in die Region von Sao Domingos im Grenzgebiet zum Senegal abgeraten.

Die politische Situation in Guinea-Bissau bleibt fragil. Auch Jahre nach Beendigung des Bürgerkriegs von 1997/1998 befindet sich Guinea-Bissau noch in einer schwierigen Übergangsphase. Zudem zählt Guinea-Bissau zu den ärmsten Ländern der Welt, was zusätzlich zur besonders gründlichen Einhaltung der für diese Länder angemessenen Vorsichtsmaßnahmen aufruft.Die bestehende Infrastruktur v.a. in der Hauptstadt wurde in Mitleidenschaft gezogen, und große Mengen an schlecht oder gar nicht kartographierten Minen erschwerten den wirtschaftlichen Wiederaufbau. Das durchaus vorhandene touristische Potential (Bijagos-Inseln) bleibt aufgrund fehlender Infrastruktur (Strassen, Hotels, Elektrizität) und mangelnder Sicherheit weitgehend ungenutzt.

Seit etwa zwei Jahren ist es gängige Praxis in Guinea-Bissau geworden, ausländischen (nicht nur europäischen) Autofahrern hohe Bußgelder für kleinere Vergehen (kein Feuerlöscher im Auto, Anordnung zum Halten nicht rechtzeitig befolgt, etc.) zu erteilen. Das Auswärtige Amt rät daher strikt davon ab, im eigenen Fahrzeug nach Guinea-Bissau zu fahren.

Zur eigenen Sicherheit sollten nur geringe Bargeldbeträge und möglichst keine Wertgegenstände am Körper mitgeführt und menschenleere Gegenden vor allem bei Dunkelheit gemieden werden.


Sitten & Bräuche

Einkaufstipps

Auf den Märkten werden einheimische Kunsthandwerksartikel und Schnitzereien angeboten. In Bissau findet man einige moderne Geschäfte. Öffnungszeiten der Geschäfte: Mo-Fr 07.30-12.30 und 14.30-18.30 Uhr.

Sport

Schwimmen: Das Meer ist warm und bietet gute Bademöglichkeiten. In einigen Gebieten gibt es starke Strömungen. Angeln: Die Flüsse und das Meer bieten ausgezeichnete Fischgründe. 

Trinkgeld

10% ist angemessen, wird jedoch offiziell ungern gesehen.

Umgang

Legere Kleidung wird überall akzeptiert. Man sollte einheimische Gebräuche respektieren; vor allem in den islamischen Regionen ist zurückhaltende Kleidung angebracht. Außerdem sollten keine Wertsachen zur Schau gestellt werden; insbesondere in Bissau besteht wegen bewaffneter Bandenkriminalität die Gefahr von Überfällen und Diebstählen.


Strom

Volt Frequenz (Hz) Bemerkung
220 50 -
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Unterkunft

Es gibt mehrere große Hotels (inkl. eines 4-Sterne-Sheraton-Hotels in Bissau und eines Freizeitkomplexes auf der Insel Maio) sowie verschiedene kleine, preiswerte Hotels. Vorausbuchung und Bestätigung der Buchung wird empfohlen.
 
CAMPING: Es gibt keine offiziellen Zeltplätze, vom Zelten ist generell abzuraten.


Verkehr

FLUGZEUG: Es gibt 10 kleine Landepisten. Die nationale Fluggesellschaft bietet Inlandflüge an, u. a. zu den vorgelagerten Inseln.
 
SCHIFF: Die meisten Städte kann man per Schiff erreichen, Flußboote verkehren in fast allen Regionen. Es gibt Fährverbindungen Bissau nach Bolama (von den Gezeiten abhängig) sowie von Bissau nach Bafatá, wobei mehrere kleine Häfen auf der Strecke angelaufen werden. Küstenfähren verbinden die Nordküste mit Bissau.
 
BUS/PKW: Das Straßennetz umfaßt 4150 km, 360 km davon sind asphaltiert und etwa weitere 20% wetterfest. Verbesserungen sind geplant. Es gibt Langstreckentaxis und einen begrenzten Busdienst. Bei Fahrten über Land besteht Minengefahr. Es wird geraten, nicht bei Nacht, alleine oder abseits von befestigten Straßen zu reisen. Unterlagen: Internationaler Führerschein empfohlen, aber nicht vorgeschrieben. Gegen Vorlage des eigenen Führerscheins kann man eine befristete Fahrerlaubnis erwerben.


Zoll

Zollfreie Einfuhr 2,5 l alkoholische Getränke; Tabakerzeugnisse und Parfüm in geöffneten Flaschen für den persönlichen Gebrauch.
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Synonyme
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