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Einst war das Land ein Zentrum des Sklavenhandels. Fast täglich legten dort Schiffe ab, meist über den Atlantik in Richtung Amerika. Insgesamt leben 42 Ethnien in Benin. Alle sprechen eine eigene Sprache. Kein Wunder also, daß Französisch, die Sprache des einstigen Kolonialherren, die Amtssprache geblieben ist. Weit über die Hälfte der Einwohner hängen noch traditionellen Religionen an, vor allem dem Vodoo-Kult. Seit das Land, das einst Dahomey hieß - das internationale Kfz-Zeichen DY bezeugt es noch heute -, 1960 unabhängig wurde, hat es eine wechselhafte Geschichte durchlaufen. Erst lösten sich 8 Militär- und Zivilregierungen ab, dann ergriffen 1972 Kommunisten die Macht, erklärten den Marxismus-Leninismus zur Staatsideologie und benannten das Land in Volksrepublik Benin um. 1990 gab sich Benin eine neue, liberale Verfassung. 1991 folgten freie und demokratische Parlamentswahlen. Während es zuvor nur eine Einheitsliste gab, herrscht jetzt ein Parteienwirrwarr. Das machte das Regieren nicht einfacher, doch immerhin hat sich die Demokratie bis jetzt gehalten. |
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