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Bildung: Die Regierung hat sich vorgenommen, gemäß den Millenniumszielen der Vereinten Nationen bis zum Jahre 2015 eine 100%-ige Einschulungsrate zu erreichen (etwa die Hälfte der Bevölkerung ist mittlerweile jünger als 16 Jahre). Das sehr hohe Bevölkerungswachstum und der Mangel an finanziellen Mitteln wirken sich jedoch negativ auf das Schulwesen aus. Es fehlt an Schulen, Lehrern und Lehrmaterial. Häufige Streiks der militanten Lehrergewerkschaften machen die Lage nicht einfacher. Im Rahmen der Armutsbekämpfung sollen künftig verstärkt Mittel in den Erziehungsbereich fließen. Im Jahr 2001 hat Benin eine zweite Hochschule eröffnet. Die bisherige Université Nationale du Bénin wurde in Université Abomey Calavi umbenannt; Parakou ist Standort der zweiten Universität. Auch die Universitäten sind nur unzureichend ausgestattet; es fällt schwer, qualifiziertes Personal zu halten. Kultur: Der beninische Staat kann kaum finanzielle Mittel zur Förderung der Kunst bereitstellen. Dennoch hat sich eine lebendige Künstlerszene mit einer Vielzahl talentierter jüngerer Künstler beispielsweise in der bildenden Kunst sowie im musikalischen Bereich entwickelt. Auch das Theater ist sehr populär. Angesichts der wenigen öffentlichen Bühnen und Galerien bietet vor allem das französische Kulturinstitut in Cotonou den beninischen Künstlern ein Forum. Die EU hat sich entschlossen, künftig den Kultursektor in Benin mit einem Zuschuss von drei Mio. Euro verteilt über drei Jahre zu unterstützen. |
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