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Angola verfügt über natürliche Ressourcen (Erdöl, Diamanten, Mineralien, Landwirtschaft und Fischerei), die es potenziell in die Gruppe der reichsten Länder Afrikas einreihen. Seine Wirtschaft ist jedoch fast ausschließlich vom Erdöl abhängig. Erdölerlöse machen über 90% der Exporte, über 80% des Staatshaushaltes und ca. 50% des Bruttosozialproduktes aus. Angola ist nach Nigeria der zweitgrößte Erdölproduzent in Subsahara-Afrika. Höhere Ölpreise sowie die graduelle Ausweitung der Förderung wirken sich positiv aus. Neu entdeckte Vorkommen vergrößern laufend die nachgewiesenen Reserven (derzeit ca. 13,3 Mrd. Barrel). Der Ölboom zeigt bisher wenig positive Rückwirkungen auf andere Wirtschaftssektoren, eher das Gegenteil ist der Fall. Während der Erdölsektor die Mehrzahl der Investitionen absorbiert, wird in andere Bereiche – vor allem in die Landwirtschaft – bislang kaum investiert.

Wirtschaftliche Kennziffern:

BIP (in US$) 32,411 Mrd.
Zuwachsrate (in %) 20,6
Anteil am BIP -
Landwirtschaft (in %) 7
Industrie (in %) 74
Dienstleistungen (in %) 19
Arbeitslosigkeit (in %)  
Inflationsrate (in %) 22
Staatseinnahmen (in US$) 4,37 Mrd.
Staatsausgaben (in US$) 5,37 Mrd.
Leistungsbilanzsaldo (in US$) 5,138 Mrd.
Auslandsverschuldung (in US$) 9,600 Mrd.
Devisenreserven (in US$) 3,197 Mrd.
Militär
Allgemeine Wehrpflicht (in Monate) keine
Streitkräfte (Mann) 108 400
davon Armee 100 000
Luftwaffe 6 000
Marine 1 000
Militärausgaben (am BIP)(in %) 5,0
2002 kontrollierte die Regierung über 90% der Fläche des Landes. Nach dem Waffenstillstand wurden 5000 UNITA-Rebellen in die reguläre Armee integriert, die restlichen 80 000 Mann wurden aus dem Kriegsdienst entlassen. Jetzt liegt das Hauptaugenmerk der Armee darauf, die separatistischen Aufständischen in der Exklave Cabinda zu bekämpfen.

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