Vom 6. Jahrhundert v.Chr. bis zum 16. Jahrhundert n.Chr. wurde Ägypten von den
Persern, Griechen, Römern, Byzantinern und Türken erobert. Die heutige ethnische
Zusammensetzung ist das Ergebnis aller Epochen, dennoch überwiegt eindeutig die arabische
Komponente. Die beiden wichtigsten ethnischen Minderheiten sind die Nubier, die den Süden
des Landes bewohnen, und die Beduinen, arabische Nomaden, die in den Wüsten leben.
Ägypten ist zur Zeit das bevölkerungsreichste Land der arabischen Welt. Die
Bevölkerung konzentriert sich an der Küste und vor allem im Niltal und -delta, wo die
Dichte am höchsten ist, wogegen die Wüstengebiete fast menschenleer sind. Über die
Hälfte aller Ägypter lebt auf dem Land. |