banner_klein.jpg (6301 Byte)


Themen

Länderinfos
Die Welt
Die Kontinente
Die Welt ein Dorf?
Dokumente
Fachwörterbuch
GeoBine
Geologische Uhr
Globen & Karten
Int. Organisationen
Kolonien
Koordinaten
Länderkalender
Namenskunde
Nationalhymnen
Nationalfeiertage
Phänomene
Sprachen der Welt
Staaten (Listen)
Statistiken
Superlative der Geographie
Verfassungen
Volksgruppen
Weltbevölkerungsuhr
Weltkulturerbe

Geographische Nachrichten
Sonderthemen

 

 


Süd- und Mittelamerika zeichnen sich durch ihre große Klimavielfalt aus: das feuchtwarme Klima Amazoniens oder der Karibik, die trockenkalte Luft Patagoniens, die Trockenheit der Atacama, die eisigen Winde Feuerlands und so weiter und so fort. Die Erklärung liegt in der hohen Zahl von Breitengraden, die den Kontinent durchziehen, in den Temperatur- unterschieden zwischen den umliegenden Ozeanen und der gewaltigen Präsenz der Anden.

klima_k.jpg (42174 Byte)
Die Klimazonen/Abbildung vergrößern

Wald, Graslandschaft und Wüste

Die nachfolgenden drei Diagramme stellen das in Süd- und Mittelamerika vorherrschende Klima dar.

Das am Amazonas gelegene Maunaus dient als Beispiel für tropisches Klima mit hohen Temperaturen und sehr ergiebigen Niederschlägen.

manaus.jpg (42759 Byte)

In Montevideo ist das Klima dagegen gemäßigt und feucht mit milden Temperaturen und anhaltenden Niederschlägen.

monte.jpg (41468 Byte)

In Arica in der Atacama herrscht Wüstenklima, es gibt fast keine Niederschläge.

arica.jpg (40510 Byte)

Die Anden und die Trockenheit

Die Anden nehmen erheblichen Einfluß auf die Verteilung von Niederschlagsmenge und -häufigkeit auf dem Kontinent. In Peru und Nordchile verhindern die Anden den Durchzug der feuchten Luftmassen aus Amazonien. Deshalb gilt die Atacama-Wüste als der trockenste Ort der Welt. Dort kommt es vor, daß jahrzehntelang kein einziger Tropfen Regenwasser fällt.

In Patagonien stammen die meisten feuchten Luftmassen aus dem Pazifik. In diesen Breitengraden verhindern die Anden, daß sich die Regenfälle der Mitte und des Südens Chile bis zu den Ebenen des argentinischen Patagoniens ausbreiten.

niederschlag_k.jpg (39828 Byte)
Jährliche Niederschlagsmengen/Abbildung vergrößern

Beständige Temperaturen

Der größte Teil der Fläche Mittel- und Südamerikas befindet sich in tropischen und äquatorialen Breiten, in denen die Temperaturschwankungen zwischen den Sommer- und Wintermonaten kaum wahrnehmbar sind. Ebenso wie in Amazonien sind die jahreszeitlichen Klimaunterschiede anhand der Niederschlagsmenge und -häufigkeit feststellbar. Deshalb gibt es nur in Argentinien, Chile, Paraguay und Uruguay, Ländern, die sich in gemäßigten Klimazonen befinden, je nach Jahreszeit bedeutende Temperatur- unterschiede. Ebenso wie in allen Gebieten der südlichen Halbkugel sind in Südamerika aufgrund des temperaturmildernden Einflusses der großen Wassermassen der Ozeane die Winter weniger streng.

januar_k.jpg (36404 Byte)
Temperaturen im Juli/Abbildung vergrößern

juli_k.jpg (40360 Byte)
Temperaturen im Januar/Abbildung vergrößern

Wörterbuch
Synonyme
Woxikon - Online Wörterbuch


Navigation
Abriß
Physische Geografie
Geologie und Relief
Hydrografie
Klima
Vegetation
Bevölkerung
Wirtschaft

Afrika
Antarktis
Asien
Europa
Nordamerika und Karibik
Ozeanien
Süd- und Mittelamerika

--> Erdkunde
--> Service
--> Seiteninternes


Kommunikation
FAQ
Gästebuch
Hilfeforum
Kontakt
Impressum
Suchmaschine

(C) 2005 erdkunde-wissen.de. Konzept, Gestaltung und Redaktion: erdkunde-wissen.de. Nachdruck, Weiterverarbeitung, Weitergabe an Dritte sowie Veröffentlichung nur mit schriftlicher Genehmigung. Keine Haftung für falsche Angaben, keine Gewähr über die Richtigkeit der Informationen. Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik? Mailen Sie uns einfach.