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Die handelspolitische Öffnung und die Bildung von Wirtschafts- gemeinschaften wie Mercosur, der Andengemeinschaft oder auch dem Gemeinsamen zentralamerikanischen Markt ermöglichten es, den Anteil der Region am internationalen Handel im Laufe der 90er Jahre zu erhören. In diesem Zeitraum gehörte der Kontinent zu den Hauptexporteuren von Erdöl und Erzen. Hingegen leidet der intraregionale Handel angesichts der mangelhaften Verkehrsinfrastruktur weiter unter Schwierigkeiten. Die Nationalstraßen, Haupttransportwege sowohl für Personen als auch für Waren, sind um drei transkontinentale Achsen herum miteinander verbunden. Die wichtigste ist die Panamericana, die die Hauptstädte des Kontinents, von Mexiko bis Buenos Aires, miteinander verbindet. Die Route verläuft entlang des Pazifischen Ozeans und durchquert die Anden auf einer Höhe von mehr als 3 500 m. Der Transport per Eisenbahn leidet unter fehlenden modernen und untereinander verbundenen nationalen Systemen. Außerdem hat die Privatisierung von zahlreichen wichtigen Strecken im Laufe der letzten 30 Jahren zu einer Verringerung der zur Verfügung stehenden Strecken geführt, Das Schienennetz ist insgesamt 91 174 km lang. Der Güterverkehr mit der Flußschiffahrt ist aufgrund der landschaftlichen Probleme und der verwaltungsmäßigen Restriktionen im intraregionalen Handel begrenzt. Dennoch macht er 90% des Außenhandel der Region aus. Beim Luftverkehr übersteigt der Transport von Passagieren bei weitem den Gütertransport. Wichtigste Importpartner (in %)
Wichtigste Exportpartner (in %)
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