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Das Klima Nordamerikas umfaßt große Extreme, es reicht von der polaren Kälte Alaskas und Grönlands über die trockene Hitze der Wüsten Mexikos bis hin zur tropischen Feuchtigkeit Floridas und der Karibikküsten. Im mittleren und südlichen Teil treten zudem atmosphärische Erscheinungen wie Hurrikans und Tornados auf, die verheerenden Schaden anrichten können.

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Die Klimazonen/Abbildung vergrößern

Von der Arktis bis zu den Tropen

Die nachfolgenden drei Diagramme stellen das in Nordamerika vorherrschende Klima dar.

Dawson in Kanada ist eine südlich des arktischen Polarkreises gelegene Kleinstadt mit einem nördlich nivalen, durch niedrige Temperaturen unter -28 oC und geringe Niederschläge gekennzeichneten Klima.

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Salt Lake City liegt im Zentrum der USA und hat ein gemäßigtes, stark von den Jahreszeiten abhängiges, Klima.

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Santo Domingo, Hauptstadt der Dominikanischen Republik und in der Nähe des Nördlichen Wendekreises gelegen, ist das ganze Jahr über durch hohe Temperaturen und reichliche Niederschläge geprägt.

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Trocken im Westen, niederschlagsreich im Osten

Die Osthälfte Nordamerikas ist allgemein niederschlagsreicher als die Westhälfte. Eine Ausnahme bildet die Nordhälfte der Pazifikküste, an der beträchtliche Niederschläge fallen. Außerdem durchzieht den mittleren und südlichen Teil Kaliforniens ein kalter Luftstrom, der die sommerlichen Regenfälle hemmt und eine Kllimazone mediterraner Ausprägung schafft, an deren südwestlichem Rand die Wüsten liegen, in denen jährlich weniger als 300 mm Regen fallen. Im Gegensatz zu den kontinentalen Regionen, wo die Regenfälle jahreszeitlich bedingt sind, erhalten die Antillen und der Süden Mexikos ständig reichlich Niederschläge bis zu 9 000 mm/Jahr.

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Mittlerer jährlicher Niederschlag/Abbildung vergrößern

Extreme Temperaturen

Die Temperaturen Nordamerikas sind äußerst kontrastreich. Die niedrigsten Temperaturen (- 66 oC in Northice auf Grönland) verzeichnet man im Norden, während in den Wüsten des Südwestens der USA sowie im Norden und im Zentrum Mexikos erstickende Hitze herrscht. Der Temperaturrekord des Subkontinets wurde mit 57 oC im kalifornischen Death Valley ("Tal des Todes") registriert. Extreme Unterschiede herrschen auch zwischen den Jahreszeiten: aufgrund des Einflusses der polaren Luftmassen, die ungehindert bis in sehr niedrige Breiten strömen, sind die Winter ausgesprochen kalt. Die Sommer dagegen sind wegen der Wirkung der subtropischen Hochdruckgebiet des Atlantik sehr heiß.

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Temperaturen im Juli/Abbildung vergrößern

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Temperaturen im Januar/Abbildung vergrößern

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