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Zwei große Organisationen bestimmen die Handelstätigkeit: das Freihandelsabkommen ("North American Free Trade Agreement" -> NAFTA) für die Festlandstaaten und die CARICOM ("Caribbean Community") für die Länder der Karibik. Der Kontrast zwischen den wirtschaftlichen Ergebnissen dieser beiden Gebiete ist ebenso deutlich wie der Kontrast zwischen der Qualität und dem Deckungsgrad ihrer Infrastrukturen. Handelsbilanz der NAFTA-Länder Mit dem Freihandelsabkommen zwischen den USA, Kanada und Mexiko haben die Handelstransaktionen zwischen diesen drei Ländern ein spektakuläres Wachstum erfahren und ihre Bedeutung auf internationaler ebene erhöht. 1999 tätigte Nordamerika 22% der weltweiten Importe und 17% der Exporte. Schwankungen in Prozentsätzen
Wichtigste Importpartner (in %)
Wichtigste Exportpartner (in %)
Verkehrsnetze Obwohl Nordamerika eines der vollständigsten Verkehrsnetze der Welt besitzt, gibt es dort noch einen hohen Prozentsatz an nichtasphaltierten öffentlichen Straßen. In der EU sind 92,5% der Straßen asphaltiert, in Nordamerika gerade mal 62,8%. In den USA und Kanada liegen die Ursachen für dieses Problem in der ungeheuren Ausdehnung des Staatsgebietes und der großen Zahl praktisch unbewohnter Gebiete. Asphaltierte Straßen und Wege des nationalen öffentlichen Netzes (% des gesamten Netzes)
In den USA und Kanada gibt es 6,5 Millionen km asphaltierte Straßen, das entspricht sechzehnmal die Entfernung von der Erde zum Mond. Die USA besitzen nicht nur ein komplettes Schienennetz und einige der am stärksten frequentierten Häfen und Flughäfen der Welt, sondern verfügen auch über ein interföderales Autobahnsystem. Dieses verbindet die 50 Staaten des Landes dank einer Reihe von Autobahnen, die 90% der Städte mit mehr als 50 000 Einwohnern untereinander verbinden und es ermöglichen, das Land von einer Küste zur anderen zu durchqueren, ohne an einer einzigen Verkehrsampel halten zu müssen.
Auch der größte Teil des kanadischen Territorium ist durch Autobahnen, ein Schienennetz und Flußkanäle abgedeckt. Für die Verkehrsverbindung mit dem unzugänglichen Norden nutzt das Land die Dienste von mehr als 700 kleinen Fluggesellschaften. Ein Abschnitt der panamerikanischen Straße führt durch Mexiko; die Autobahnen sind in einem strahlenförmigen System organisiert, dessen neuralgisches Netz Mexiko-Stadt bildet.
Kommunikationsplan Puebla-Panama Der Puebla-Panama-Plan ist ein großes Infrastruktur-Projekt für die Verbindung aller Länder der Region dank eines weit gespannten Netzes von Straßen, Schienenwegen, Energieanschlüssen und Glasfaserkabeln. Diese Verbindungen werden hergestellt zwischen den mexikanischen Bundesstaaten Campeche, Chiapas, Guerrero, Oaxaca, Piuebla, Quintana Roo, Tabasco, Veracruz und Yucatan, die im Süden des Landes liegen und zu den am stärksten benachteiligten des Landes zählen, und den mittelamerikanischen Ländern Belize, Costa Rica, El Salvador, Guatemala, Honduras, Nicaragua und Panama. Die Gegner dieser Arbeiten befürchten, daß dadurch unberührte Ökosysteme beschädigt werden und vermuten dahinter einen amerikanischen Versuch, Kontrolle über die Region zu erlangen. Der Transport in der Karibik Der internationale Handel und Tourismus profitieren in der Karibik natürlich von einer guten Hafen- und Flughafeninfrastruktur. Was die Binnenverkehrswege betrifft, so besitzen lediglich die größten Inseln ein verhältnismäßig gut ausgebautes Schienennetz. Insgesamt sind die Hauptfortbewegungsmittel im Archipel das Auto, der Bus und der Lkw. |
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