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Besonderheiten Nordamerikas gegenüber den anderen Kontinenten
Kurzer Abriß über Nordamerika Die Küste ist vor allem im Norden sehr gegliedert. Den ältesten Teil des Kontinents bildet der kanadische vorpaläzoische Schild im Norden des Festlandes im Süden und Westen umgeben von jüngeren Gesteinen. Im Osten erstrecken sich die Appalachen aufgefaltet im Paläozoikum. Den westlichen Teil des Kontinents säumen der ganzen Länge nach die Kordilleren die im Mesozoikum und Tertiär durch Faltung entstanden sind. Die mächtigen Ketten der Kordilleren schließen Plateaus und Becken ein. Im Inneren des Festlandes erstrecken sich die großen Plateaus und Ebenen. Die Lazrentian Mountains im Norden und die Appalachen im Osten haben mesozoisches Gepräge. Den Golf von Mexiko und den Atlantischen Ozean säumen Küstentiefebenen die sich nach Süden ausweiten. Der nördliche Teil des Kontinents trägt Spuren einer Gletschermodellierung in den jüngeren Gebirgen im Westen dauert die Vulkantätigkeit an. Nordamerika ist in drei klimatische Zonen geteilt: die Inseln im Norden liegen in der kalten polaren Klimazone der mittlere Teil des Festlandes hat das Klima der gemäßigten Zone und im Süden erstreckt sich die subtropische Klimazone mit einer ausreichenden Menge an Niederschlägen an der östlichen Küste und einem Mangel an Feuchtigkeit an der westlichen Küste. Mittelamerika und die Inseln des Amerikanischen Mittelmeeres haben tropisches ozeanisches Klima. Im Sommer sind im Südosten des Festlandes aber vor allem auf den Inseln Tornados und Hurrikane eine häufige Erscheinung. Das Flußnetz ist dicht und gut entwickelt. Die Hochgebirgszone im Westen bildet die Wasserscheide zwischen dem Stromgebiet des Pazifischen und Atlantischen Ozeans. Der größte Teil der nordamerikanischen Flüsse gehört zum Stromgebiet des Atlantischen Ozeans. Außer den größten trocknen die Flüsse im Westen der USA gegen Sommerende aus. Besonderheiten Nordamerikas gegenüber den anderen Kontinenten Der Kontinent mit der längsten Küste 75.600 km. Auf 1 km Küste entfallen 320 qkm Festland. Mit 24.247 qkm nimmt es 16 22% der Fläche des Festlandes auf der Erde ein. Hier landeten als erste die Wikinger im Jahre 985 zufällig als sie sich auf ihrer Fahrt von Island nach Grönland im Nebel verirrten. Als Entdecker von Amerika wird jedoch der italineische Seefahrer Chr. Kolumbus betrachtet der in den Jahren 1492 bis 1504 vier Expeditionen hierher unternahm. Bis zu seinem Tod war er überzeugt einen Teil von Asien entdeckt zu haben.
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