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Europa ist nicht nur ein gemeinsamer Markt mit einem überwiegend zwischen den EU-Mitgliedsländern stattfindender Warenaustausch, sondern auch einer der wichtigsten Akteure auf dem Weltmarkt. Ein modernes Kommunikationsnetz aus Straßen und Wasserwegen ermöglichen einen schnellen Austausch.
Trotz der zersplitterten Geographie Europas und seiner zahlreichen natürlichen Grenzen ist das Kommunikationsnetz in Europa sehr entwickelt. Die Mobilität von Passagieren und Waren hat in Europa stark zugenommen. Gründe hierfür sind die Internationalisierung des Handels, die neuen Marktperspektiven in Richtung Osteuropa, die wirtschaftliche Entwicklung und der gestiegene Lebensstandard. Um das Problem der Überlastung von Flughäfen und Autobahnen zu lösen, wurde ein eigenständiges Verkehrsnetz unabhängig vom bereits bestehenden Eisenbahnnetz entwickelt. Durch Initiativen wie dem französischem TGV (Hochgeschwindigkeitszug), der 300 km/h erreicht, wurden die europäischen Hauptstädte miteinander verbunden. Beim Warenverkehr steht jedoch der Seetransporte an erster Stelle. Supertanker bringen Erdöl von den Häfen im Arabischen Meer in die europäischen Häfen und von dort aus über europäische Flüsse und Kanäle zu den Raffinerien. Zahlreiche Wasserläufe wurden zwecks Schiffbarmachung ausgebaggert und zwischen Rhein und Rhone, Oder, Elbe und Donau wurden Verbindungskanäle angelegt. Die größte technische Leistung der europäischen Geschichte war allerdings der Bau des Tunnels unter dem Ärmelkanal, der seit 1994 Großbritannien mit dem Festland verbindet. Der Drei-Röhren-Tunnel ist 50 km lang und verläuft über eine Strecke von 37 km in 50 m Tiefe unter dem Meeresspiegel.
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