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Kurzer Abriß über den Kontinent Europa Besonderheiten Europas gegenüber den anderen Kontinenten
Kurzer Abriß über den Kontinent Europa Der nördlichste Punkt des Festlandes ist Kap Nordkinn in Norwegen 71°o8' n.Br. am südlichsten liegt Punta Marroqui in Spanien auf der Straße von Gibraltar 35°58' n.Br. der westlichste ist Cabo da Roca in Portugal 9°29' w.L. und am östlichsten liegt die Mündung des Flusses Bajdarata in Karskoe more 68°41' ö.L. Die Länge der Küstenlinie ohne Inseln ist 37.900 km. Die Grenze zu Asien wird meistens am östlichen Fluß des Urals gezogen am Fluß Emba entlang ins Kaspische Meer. Den geologischen Kern des Kontinents bildet das alte Kristallmassiv Fennosarmatia das sich im Norden und Osten erstreckt. Von Süden und Südwesten umgeben es allmählich drei jüngere gebirgsbildende Systeme: das kaledonische Paläueuropa das variskische Mesoeuropa und das jüngste alpinische Neoeuropa im Süden. An der verhältnismäßig bunten Oberfläche überwiegen weite Tiefländer. Sie erstrecken sich an der Küste des Atlantischen Ozeans des Nordmeeres und der Ostsee sie nehmen fast ganz Osteuropa ein. Im Norden steigen die Skandinavischen Berge auf im Osten das längste europäische Gebirge der Ural (2.500 km) und im Norden von Großbritannien das Schottische Hochland. Den mittleren und südlichen Teil des Kontinents bedecken Bergmassive verschiedenen Alters. Am höchsten ragen die Alpen und die Pyrenäen auf und breit die Karpaten und das Dinarische Gebirge. Gebirgssysteme nehmen auch die drei südlichen Halbinseln und die Inseln im Süden des Festlandes ein. Der nördliche Teil Europas und die höchsten Gipfel der Pyrenäen Alpen und Karpaten sind von Gletschertätigkeit gezeichnet. Im Süden des Festlandes und auf Island dauern Vulkantätigkeit und Erdbeben an. Das Klima wird entscheidende beeinflußt von der Lage des Kontinents in der gemäßigten Zone vom Atlantischen Ozean mit dem warmen Golfstrom im Westen und dem riesigen asiatischen Festland im Osten. Europa gehört zu vier Klimazonen. Die subpolare Zone nimmt eine kleine Fläche im Norden des Festlandes mit den anliegenden Inseln ein die subtropische Zone Südeuropa. Zwischen ihnen liegt die ausgedehnte gemäßigte Zone. Im Westen überwiegt das maritime Klima mit kleinen Unterschieden zwischen Sommer und Winter im Osten das kontinentale mit langem Winter und heißen Sommer. Die Temperaturen steigen von Norden nach Süden an und die Niederschläge von Osten nach Westen. Ein eigenes Klima haben die Gebirgszüge wo die Temperatur mit steigender Meereshöhe sinkt. Das Flußnetz ist dicht und gut ausgebildet. 4/5 der Festlandfläche gehören zum Stromgebiet des Atlantischen Ozeans 1/5 bildet das abflußlose Gebiet des Kaspischen Meeres. Seen nehmen etwa 168.000 km2 ein und haben verschiedenen Ursprung. Die größten sind Reste von Festland- und Hochgebirgsvergletscherung im Norden Europas und in der Alpenzone. Besonderheiten Europas gegenüber den anderen Kontinenten Der Kontinent mit der größten horizontalen Gliederung - Inseln und Halbinseln bilden 30 4% der ganzen Festlandfläche. Europa hat die niedrigste durchschnittliche Meereshöhe von 340 m mehr als die Hälfte der Oberfläche wird von Ebenen bis 200 m Höhe gebildet. Zusammen mit Asien bildet Europa den riesigen Kontinent Eurasien. Beide Festländer sind durch eine 3500 km lange künstliche Grenze verbunden.
Der höchste Berg Europas ist nicht der Montblanc - auch wenn das die Franzosen nicht gern hören -, sondern der Elbrus im Kaukasusgebirge mit 5633m Höhe. Da das Uralgebirge und der Kaukasus die geografischen Trennlinien zwischen Europa und Asien sind und sich der Elbrus mit seiner Spitze exakt auf dieser Trennlinie befindet ist er sozusagen als halber Berg der höchste Berg Europas. Dem Mont Blanc bleibt da nur noch der höchste alleinstehende Berg Europas.
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