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Mit Ausnahme Neuseelands und eines Teils Australiens, wo gemäßigtes oder Wüstenklima herrscht, weisen die Gebiete Ozeaniens ein warmes Klima mit ausgiebigen Regenfällen auf. An den Ostküsten fallen die Niederschläge aufgrund des Einflusses der Passatwinde reichlicher. Viele - vor allem westliche - Regionen sind sehr anfällig für Klimaerscheinungen wie Dürren und Taifune.
Klimatische Gegensätze Die nachfolgenden drei Diagramme stellen das in Ozeanien vorherrschende Klima das. Perth an der Westküste Australien liegt in einer warm gemäßigten Zone und erhält vor allem im Winter Niederschläge unter dem Einfluß0 der Westwinde.
Melbourne, im äußersten Südosten Australiens gelegen, hat kalte Winter und heiße Sommer und erhält das ganze Jahr hindurch Niederschläge, die im Sommer jedoch intensiver fallen.
In Port Moresby in Papua-Neuguinea fallen im Winter ergiebige Niederschläge und herrschen während des ganzen Jahres hohe Temperaturen.
Dürren in Australien Das Innere Australiens ist eine riesige aride Zone, die nahezu vollständig von mehreren Wüstenarten eingenommen wird. Experten teilen diese je nach vorherrschendem Substrat in fünf Kategorien ein: Stein-, Sand-, Ton-, Berg- und Sedimentwüsten. Die größte Ausdehnung besitzt die Sandwüste mit nach der Richtung der dominierenden Winde ausgerichteten Dünen und mit Korridoren, in denen sich eine gewisse Feuchtigkeit hält. Die ausgedehntesten Wüsten sind neben der Großen Sandwüste die Gibsonwüste und die Große Victoriawüste. In diesen Regionen schwanken die sommerlichen Temperaturen zwischen 26,7 oC und 29,4 oC, können jedoch 38 oC überschreiten. Nachts dagegen fallen die Temperaturen abrupt unter die Frostgrenze. Die Niederschlagsmenge beträgt weniger als 500 mm pro Jahr. Jedes Jahr treffen die Dürren andere Regionen des Landes, aber auch lokale Überschwemmungen treten häufig auf, ebenso wie Zyklone und heftige Gewitter vor allem im Sommer. Gewitter waren auch eine der Hauptursachen für die mehr als 100 Brände, die den Staat New South Wales während der ersten Monate des Jahres 2002 heimsuchten und über 550 000 Hektar Land verwüsteten. Verschlimmert wurde die Katastrophe noch durch die hohen Temperaturen und den geringen Feuchtigkeitsgrad. Zwischen dem Äquator und dem Südlichen Wendekreis Seinen Regenreichtum verdankt Ozeanien der Nähe des Äquators und den warmen Meeresströmungen. Auf der Mehrzahl der Inseln werden Niederschlagsmengen zwischen 2 500 und 4 000 mm pro Jahr verzeichnet. Dagegen ist das innere Australiens, durch das der Südliche Wendekreis verläuft, eine riesige Wüste. Die östliche Gebirgskette verhindert den Durchzug der Regenwolken.
Gefährliche Paradiese Die Mehrzahl der Inseln Polynesiens, Melanesiens und Mikronesiens liegt zwischen dem Wendekreis und dem Äquator. Deshalb ist das Klima dort sehr heiß und sehr regenreich. Glücklicherweise mildert der Einfluß der Passatwinde die erstickende Hitze. Dennoch ist das tropische Klima auf gewissen von starken Zyklonen heimgesuchten melanesischen Inseln nur schwer erträglich und ungesund. Auf Tuvalu erreicht die jährliche Durchschnittstemperatur 27 oC und die Niederschläge übersteigen 3 000 mm pro Jahr. Diese klimatischen Verhältnisse der tief gelegenen Gebiete - nahezu alle Inseln sind aus Korallenriffen entstanden - begünstigen die Übertragung von Tropenkrankheiten wie Paludismus oder Malaria, die weltweit zu den Haupttodesursachen gehören.
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