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62,7% der Weltbevölkerung lebt in Asien. Die Bevölkerung hat seit 1960 ein Schwindel erregendes Wachstum erlebt. In den kommenden 50 Jahren wird sich das demografische Gewicht nicht ändern, wenngleich die traditionsgemäß hohe Fruchtbarkeitsrate im Sinken begriffen ist. 1965 schätzte der in Belgrad zusammengetretene Weltbevölkerungskongress die voraussichtliche Einwohnerzahl Asiens im Jahr 2000 auf 3307 Millionen Einwohner. Die Realität übertraf diese Vorhersagen: im Jahr 2000 belief sich die asiatische Bevölkerung auf 3683 Millionen. In 40 Jahren hat Asien seine Bevölkerung, die 1960 1651 Millionen betrug, verdoppelt. Seitdem werden die demografischen Raten des Kontinents zunehmend ausgewogener und nähern sich allmählich denjenigen der stärker entwickelten Regionen (0,3% Wachstum) an. Gleichwohl gehören China, Indien, Indonesien, Pakistan, Bangla Desh und Japan zu den zehn am stärksten bevölkerten Ländern der Erde. Von 1,87% im Jahr 1980 ist das Bevölkerungswachstum Asiens auf 1,38% im Jahr 2000 geschrumpft, was unter demjenigen Afrikas und Lateinamerikas liegt. Auch die Kindersterblichkeit ist erheblich zurückgegangen ( von 94 0/00 auf 44 0/00), ebenso die Fruchtbarkeitsrate (von 4,22 auf 2,60 Kinder pro Frau). Die Lebenserwartung ist gestiegen (von 58,5 auf 66,3). Die höchsten Wachstumsraten verzeichnen die arabischen Länder mit einem allgemeinen Niveau von 2,9%.
Die höchste Lebenserwartung (in Jahre)
Die niedrigste Lebenserwartung (in Jahre)
Höchste Kindersterblichkeit (in 0/00)
Niedrigste Kindersterblichkeit (in 0/00)
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