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Asien nimmt ein Drittel des weltweiten Sprachenfächers für sich in Anspruch. Von den mehr als 6 700 in der Welt gesprochenen Sprachen entstanden 2 165 auf dem asiatischen Kontinent, dessen demographisches Gewicht sich in der Zahl der Sprecher widerspiegelt. 56 Sprachen werden von über 10 Millionen Menschen gesprochen, darunter Mandarin-Chinesisch, mit 885 Millionen Sprechern die am meisten gebrauchte Sprache der Welt. Die am häufigsten gesprochenen Sprachen in Asien (Anzahl der Menschen, die diese Sprache sprechen)
Die größte Sprachenvielfalt der Welt Asien weist eine enorme Sprachenvielfalt auf; es werden dort 2 165 Sprachen gesprochen. Sie gehören 13 großen Sprachfamilien an (einschließlich derjenigen unbekannter Herkunft) und benutzen mehr als 30 verschiedene Alphabete. Die linguistische Komplexität spiegelt sich auch auf politischer Ebene wider: so entsprechen die Grenzen der Verwaltungsbezirke der Indischen Union denjenigen der Einflußbereiche einiger der 15 Amtssprachen des Landes. Seit 30 Jahren verzeichnet man auf dem asiatischen Kontinent aufgrund der zunehmenden Verstädterung einen Assimilierungsprozeß und ein Aussterben der Minderheitensprachen. Allgemein verfügen die Länder mit dem stärksten Stadtbevölkerungsanteil - die arabischen Mittelmeerstaaten, die beiden koreanischen Staaten und Japan - über eine geringere sprachliche Vielfalt als diejenigen mit vorwiegend ländlicher Bevölkerung wie A´fghanistan, Pakistan, Indien, Südostasien oder Indonesien.
Ältester Schmelztiegel der drei Rassen Bereits seit dem, Altertum ist Asien der Kontinent mit der größten Rassenvielfalt. Man findet dort Vertreter der drei Rassen. Beherrschend sind die gelbe und die weiße Rasse. Am weitesten verbreitet ist die mongolische Rasse, die in der Osthälfte, dem Zentrum und dem äußersten Norden lebt. Die kaukasoide Bevölkerung breitet sich vom Südhang des Himalaja nach Westen aus. In Südasien haben sich Gruppen der schwarzen Rasse austraoider oder afrikanischer Herkunft mit den beiden anderen Rassen vermischt. Die drawidischen Bevölkerungen Indiens entstanden aus der Mischung Schwarzer und Weißer. Aus der Mischung der schwarzen und der mongolischen Rasse entstanden die submongolischen Volksgruppen des Südostens. Die Veddas Sri Lankas, die Pygmäen der Insel Andaman und die Schwarzen oder Aeta der Philippinen gelten ihrerseits als die reinsten Vertreter der schwarzen asiatischen Rassen. Die Völker Zentralasiens wiederum sind das Ergebnis der interrassischen Kontakte zwischen Europäern und Mongolen. Weiße Japaner Die Ainu sind eine der größten anthropologischen Besonderheiten Asiens. Dieses weißhäutige Volk wird allgemein als die Ureinwohner Japans betrachtet. Die besonderen Merkmale - europäische Züge und Behaarung - dieses Volkes, das momentan auf der Insel Hokkaido lebt, sind nach jahrhundertelangen Kontakt mit den Japanern verblasst. Nur noch etwa 15 Personen (!) sprechen die Sprache der Ainu.
Die "Giraffenfrauen" Obwohl es nur noch wenige hundert "Giraffenfrauen" gibt, hat sich der Brauch, den Hals der Frauen mittels schwerer, spiralförmiger Bronzeketten zu verlängern, bei der Kayan-Volksgruppe in Myanmar erhalten. Seit China das Bandagieren der Füße der Frauen verboten hat, ist dieses Identitätszeichen des Stammes in Asien die letzte überlebende ästhetische und soziale körperliche Deformation.
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