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Bouvetinsel Fläche: 59 km2, unbewohnt; Königin-Maud-Insel Fläche: 2.500,000 km2, unbewohnt; Peter-I.-Insel Fläche: 249 km2, unbewohnt Svalbard ist der Sammelname der arktischen Inseln in norwegischen Besitz. Sie liegen nördlich von Norwegen im Polarmeer zwischen dem 74. und 81. Breitengrad und zwischen dem 10. und 35. Längengrad. Durch internationale Verträge wurden sie 1920 als norwegischer Besitz anerkannt. Zu ihnen gehören die Spitzbergen-Gruppe und die Weiße Insel, die König-Karl-Insel und die südlicher liegende Bäreninsel. Svalbard bedeutet "Kalte Küste" - im Winter sinken die Temperaturen auf -40 C; Schneestürme und Packeis machen die Inseln im Winter nahezu unzugänglich. Obwohl sie den Wikinger schon bekannt waren, wurden die Inseln erst 1596 wieder entdeckt. Anfangs dienten sie als Stützpunkt für den Walfang, später wurde auf ihnen gejagt und Fallenstellerei betrieben. Seit 1773 werden sie als Basislager für Polarexpeditionen genutzt. Doch es war die Entdeckung von Kohlevorkommen, die die Inseln am Anfang des 20. Jahrhunderts ins Blickfeld der Weltöffentlichkeit brachte. Der Vertrag von 1920 sicherte Norwegen die staatliche Souveränität zu, teilte aber die Abbaurechte unter den Unterzeichnerstaaten auf. In den 90er-Jahren haben jedoch nur Norwegen und Rußland Kohle auf Spitzbergen gefördert. Weil der Bergbau, die Hauptbeschäftigung auf den Inseln, nur auf den Sommer beschränkt ist, erhöht sich die Bevölkerungszahl in diesen Monaten auf etwa 3000 Einwohner: Die extremen Witterungsverhältnisse im Winter bedingen, daß nur wenige Menschen ständig auf den Inseln leben. In den wenigen Sommermonaten steigen die Temperaturen jedoch wegen des Golfstromes auf Temperaturen von 15 Grad. Die Vegetation besteht aus Flechten, Moosen und einigen frostharten Kräutern. Viele Zugvögel nutzen die Inseln zur Rast - die Vogelkunde und der damit im Zusammenhang stehende Tourismus entwickelt sich zu einem wichtigen Erwerbszweig. Robben, Walrosse und Wale leben in den Küstengewässern.
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