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Die Isle of Man ist die größte Insel (572 km2) in der Irischen See. Etwa 76.000 Einwohner, die sich "Manxman" bzw. "Manxwoman" nennen. Hauptort Douglas. Eigene Verfassung von 1866. Zwei-Kammern-Parlament, bestehend aus dem alle 5 Jahre direkt gewählten "Tynwald" (24 Abgeordnete) und dem Gesetzgebenden Rat, von dessen 11 Mitgliedern 8 vom "House of Keys" ernannt werden. Der Präsident, der "Lord Bishop of Sodor and Man" sowie ein "Attorny-General" komplettieren die Kammer. Die Isle of Man ist kein Mitlied in der EU. Die Channel Islands (Kanalinseln) stellen eine Inselgruppe im Ärmelkanal vor der französischen Küste mit einer Fläche von 196,8 km2 und 120.000 Einwohner dar. Die Inseln sind kein Mitglied der EU. Die felsige Insel Anguilla (91 km2) im Nordosten der Karibik hat 10.800 Einwohner meist afrikanischer Herkunft. Hauptort ist The Valley. Britische Kolonie (1650 - 1967) mit Verfassung von 1976 und einem Parlament (11 Abgeordnete, davon 7 direkt alle 5 Jahre gewählt, 2 ernannte und 2 qua Amt). Zu Angullia gehört auch die Insel Sombrero (5 km2). Die Küsten bestehen aus Sandstränden und kleinen Buchten und das Klima ist tropisch. 1980 entschieden sich die Inseln - im Gegensatz zu St. Kitts - für den Status einer britischen Kronkolonie, der mit einer gewissen wirtschaftlichen Stabilität verbunden ist. Die Bermudas sind ein Archipel (53 km2) mit rund 180 Inseln im Atlantik, 900 km von der US-Küste entfernt, ohne Flüsse und Seen. 64.000 Einwohner. Britische Kolonie seit 1684, Autonomie und Verfassung von 1968. Parlament mit 40 gewählten, Senat mit 11 ernannten Mitgliedern. Die Inselgruppe wurde 1503 von dem Spanier Juan de Bermudez entdeckt und geriet 1612 unter britischer Kontrolle. Dieser Archipel ist die älteste britische Kronkolonie und der prägende Einfluß britischer Lebensweise und Kultur ist überall spürbar. Seit 1968 besitzt sie eine eigene Verwaltung, die eine bestimmte innere Autonomie garantiert, obwohl die Tendenz zur Selbständigkeit an Boden gewinnt. Die Britischen Jungferninseln bestehen aus 86 gebirgigen Inseln (153 km2), von denen nur 16 bewohnt sind und liegen an der östlichen Grenze der Großen Antillen. Viele von ihnen sind vulkanischen Ursprungs, ausgenommen Anegada, die aus Korallen und Kalkstein besteht. Das durch die Passatwinde gemäßigt tropische Klima zieht zahlreiche Touristen an. Britisch sind die Inseln seit 1672 und Kolonie seit 1872. Die Verfassung stammt von 1977. Die Inseln haben ein eigenes Parlament mit 15 Sitzen. Die Falklandinseln mit rund 200 Inseln (insg. 12.173 km2) liegt im Südatlantik. Britisch seit 1833, Kolonie seit 1892. Verfassung von 1985. Legislativrat mit 10 Mitgliedern. Im April 1982 besetzten argentinische Truppen des von Buenos Aires als "Islas Malvinas" beanspruchten Archipel. Nach 73 Tagen verlustreicher Kämpfe, in denen das über 13.000 km entfernte Großbritannien über 100 Schiffe mit insgesamt 26.000 Mann einsetzte, wurde die argentinische Invasion beendet. Dabei starben 1005 Soldaten, 750 von ihnen Argentinier und 3 Falkländer. Das 6,5 km2 große Gibralta ist eine britische Kronkolonie, die auf einem Gelsen desselben Namens an der äußersten Südspitze der iberischen Halbinsel liegt und mit dieser über eine Landenge verbunden ist. Die Bevölkerung (278 333 Einwohner) ist überwiegend spanischen, portugiesischen und britischen Ursprungs. Größter Wirtschaftsfaktor ist der Hafen, der ebenfalls als bedeutende Militärbasis und Anlaufstelle für die Versorgung mit Erdöl dient. Wegen seiner strategischen Lage am Eingang zum Mittelmeer wurde der Felsen im Jahr 711 von den Muselmanen besetzt und 1462 in die Krone Kastilliens eingegliedert. Während des spanischen Erbfolgekrieges besetzten ihn 1704 die Engländer. Spanien erkannte die britische Herrschaft durch den Vertrag von Utrecht (1713) an. 1830 erklären die Briten Gibraltar zur Kronkolonie, aber die Spanier beanspruchen nach wie vor den Felsen. 1967 ergibt eine Volksbefragung, daß die Bevölkerung unter britischer Herrschaft verbleiben möchte. 1981 gewährt Großbritannien den Bewohnern Gibraltars das britische Bürgerrecht. 2002 haben die Einwohner Gibraltars durch Volksabstimmung zu 99% eine geteilte Souveränität mit Spanien abgelehnt. Die Caymaninseln bestehen aus 3 Haupt- und zahllose kleine Inseln (gesamt 258 km2) in der westlichen Karibik. Die 1503 von Kolumbus entdeckten Inseln gehören seit dem 18. Jahrhundert zu Großbritannien. 1962 verabschiedeten sie eine Verfassung. Die Inseln haben ein eigenes Parlament mit 18 Mitgliedern. Die Urlaubsinsel Montserrat (102 km2) in der Karibik wurde seit 1995 durch Vulkanausbrüche schwer getroffen. Der Südteil der Insel und die Hauptstadt Plymouth wurden unter Asche und Felsen begraben. 12.800 Einwohner meist afrikanischer Herkunft, von denen im September 1997 nach der Naturkatastrophe nur noch ca. 4.000 auf der Insel ausharren. Die zu den Kleinen Antillen gehörende Insel ist gebirgig und besitzt ein tropisches Klima. Die 1493 von Kolumbus entdeckte Insel wird 1632 von Großbritannien kolonisiert. Mit den Inseln unter dem Winde bildet Montserrat von 1958 bis 1962 die Westindische Föderation. 1960 erhält sie eine Verfassung mit einem Rat unter dem Vorsitz des Souveräns des Vereinigten Königreiches sowie einen gesetzgebenden Rat mit 11 Mitgliedern. Die Pitcairninseln haben eine Fläche von 35,5 km2. und wurde 1767 von dem Briten Robert Pitcairn entdeckt. 1789 erreichten die meuterische Besatzung des englischen Schiffes Bounty und eine Gruppe tahitischer Frauen die Küste. Die 54 Einwohner sind Nachkommen der Bounty-Meuterer. Zur Zeit bildet die Insel Pitcairn zusammen mit den unbewohnten Inseln und Atollen von Henderson, Ducie und Oeno die letzte britische Kolonie im Pazifik. Die Einwohner stehen über Funk in Verbindung mit Neuseeland, wo der britische Hochkommisar residiert, der die Funktion des Gouverneurs der Inseln ausübt. Britische Siedlung sind die Inseln seit 1887, seit 1940 gibt es eine Verfassung. Es besteht ein Inselrat mit 10 Mitgliedern. Die Inseln von St. Helena, Ascentsion und Tristan da Cunha (122 km2) bilden die britischen abhängigen Gebiete im Südatlantik. St. Helena, von den Portugiesen 1502 entdeckt, fällt 1659 in die Hände der Engländer. Die Insel ist vulkanischen Ursprungs und gebirgig, die Wirtschaftstätigkeiten der 5 700 Einwohner bestehen aus der Subsistenzlandwirtschaft und der Fischerei. Ascension ist ein wichtiges Zentrum für Telekommunikation und für die Überwachung von amerikanischen Raumfahrtexperimenten. Die vulkanische Insel Tristan da Cunha wird von einer kleinen Gemeinschaft von Bauern bewohnt. St. Helena hat eine Verfassung von 1988 und einen Legislativrat mit 16 Mitgliedern. Die steilzerklüftete Felseninseln Süd Georgien und Südliche Sandwichinseln (3592 und 311 km2) liegen im Südatlantik und sind zum Großteil schnee- und eisbedeckt. Auf Süd-Georgien befindet sich ein Militärstützpunkt, die Bird-Insel beherbergt eine Forschungsstation. Die Turks- und Caicosinseln bestehen aus 30 Karibikinseln (430 km2) südlich der Bahamas. 14.360 Einwohner meist afrikanischer Herkunft. Britisch seit 1766, Verfassung von 1988. Legislativrat mit 20 Mitgliedern. Die Tschagosinseln liegen inmitten des Indischen Ozeans. Die größte Insel des Tschagos-Archipels ist Diego Garcia. Die zunächst von Frankreich im 18. Jahrhundert genutzte Insel wird 1815 Besitz der britischen Krone. Während des 19. und 20. Jahrhunderts nimmt die Insel eine große Zahl afrikanischer und indischer Arbeiter auf. Im Jahr 1965 trennt London die Insel Diego Garcia von Mauritius, um sie in die Britischen Territorien des Indischen Ozeans zu integrieren. 1970 überläßt Großbritannien die Insel den USA. Im Gegenzug erhält die britische Regierung bestimmte Erleichterungen beim Erwerb von Atomrüstung. Daraufhin wird in Diego Garcia eine bedeutende US-Militärbasis errichtet und die Bewohner werden zum Verlassen der Insel nach Mauritius gezwungen. Seitdem leidet die Bevölkerung unter der Entwurzelung und der Armut angesichts des passiven Verhaltens aller beteiligten Regierungen. Die Regierungen der Mauritius-Inseln und Großbritanniens streiten sich um das Eigentum der Tschagosinseln, darunter die Insel Diego Garcia. Die Forderung der mauritischen Regierung wurde bei der UNO und dem Internationalen Gerichtshof eingereicht. |
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